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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Melsunger Kirchenchor trat in Goslar auf

Goslar/Melsungen. Der Kirchenchor der Melsunger Pfarrgemeinde Mariae-Himmelfahrt blickt auf eine lange und erfolgreiche musikalische Tradition zurück. Zum ersten Mal traten die Männer und Frauen des Chores am 2. September 1931 öffentlich auf und ließen sich auch in schwierigen Zeiten nicht davon abhalten, im Lied Gottes Wort zu verkünden und weiterzutragen. Nicht nur deshalb ist das Wirken dieses Chores unter der Leitung von Alwin Langstein anerkannt und heute aus dem kulturellen und sozialen Leben in der Region nicht mehr wegzudenken. Neben der Kontaktpflege zu anderen Chören, sind die Männer und Frauen auch für ihre Geselligkeit und den guten Zusammenhalt bekannt. Jedes Jahr wird eine größere Fahrt unternommen, wo man auf Einladung eine Festmesse in einem größeren Gotteshaus musikalisch untermalt.

In diesem Jahr führte die Reise in die Kaiserstadt Goslar am Nordrand des Harzes. In der St. Jakobi-Kirche, wo sich die Vielfalt der Stilrichtungen von Romanik über Gotik und Renaissance bis hin zum Barock wiederfindet, bestachen die Melsunger Sängerinnen und Sänger wie schon bei den Auftritten im Kölner und Mainzer Dom durch ihren melodischen Reichtum und ihrer Klangpracht. Sie zeichneten sich aber auch durch eine gute Intonierung und dynamische Abstimmung aus.

Nach dem Gottesdienst in der vollbesetzten Kirche gewann die 63 Personen umfassenden Gruppe mit einer Bimmelbahnfahrt den ersten Eindruck von der vollständig erhaltenen und detailgetreu restaurierten mittelalterlichen Altstadt von Goslar. Die Kaiserstadt, in der die Kaiser viele ihrer Reichstage abhielten und die von reich verzierten Fachwerkhäusern bestimmt wird, ist seit 1992 auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO verzeichnet.

Im weiteren Verlauf dieser Reise stand noch ein Besuch von Hahnenklee auf dem Programm. Diese Gemeinde wurde in den späten Kriegsjahre des Zweiten Weltkrieges für die vielen Einquartierungen im Rahmen der Kinderlandverschickungen bekannt. Mit einem Besuch in der Hütt-Brauerei auf der Knallhütte bei Kassel ließ man den schönen Tag ausklingen.

„Wer gerne singt oder einfach nur Freude an der Musik hat oder sehen möchte, was ein Kirchenchor so alles macht, für den ist eine Teilnahme an unseren Übungsstunden genau das Richtige. Sprechen kann immer nur einer, aber Singen können wir alle gemeinsam“ sagte Anne Wiegand, die erste Vorsitzende des Kirchenchors, die weitere Sängerinnen und Sänger für den Chor gewinnen möchte. Wer sich für die Chorarbeit interessiert, kann sich im Pfarramt , Telefon  (05661) 2659 informieren lassen. (ajw)

 



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