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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Rentsch würdigt Bedeutung des Einzelhandels

„Kleine und mittlere Betriebe brauchen mittelstandsfreundliche Steuerpolitik“

Hessen. Hessens Wirtschaftsminister Florian Rentsch hat die Bedeutung des Einzelhandels gewürdigt: „Die Mehrheit der Einzelhandelsfirmen sind kleine und mittlere Unternehmen. Diese haben eine zentrale Bedeutung für Beschäftigung und Ausbildung, Innovationen, Wirtschaftsleistung und damit letztlich für Wachstum und Wohlstand in unserem Land“, sagte der Minister am Dienstag auf dem ersten Hessischen Handelstag; zu dem mehr als 150 Entscheider aus dem Hessischen Handel in das Kurhaus nach Wiesbaden gekommen waren.

Der erste Hessische Handelstag wurde gemeinsam mit dem Handelsverband Hessen initiiert und soll Auftakt einer regelmäßigen Veranstaltungsreihe zur Zukunft des mittelständischen Handels in Hessen sein.. „Es gehört zu den vordringlichsten Aufgaben einer auf den Mittelstand ausgerichteten Wirtschaftspolitik, die Rahmenbedingungen für den Mittelstand so zu gestalten, dass er sein Entwicklungs- und Innovationspotenzial voll entfalten kann“, sagte der Minister.

Rentsch verwies auf sein aus zahlreichen Gesprächen mit Unternehmerinnen und Unternehmern, Kammern und Verbänden in allen Teilen Hessens hervorgegangenes Mittelstandsmanifest, dass Leitsätze für eine mittelstandsfreundliche Politik formuliert. „Besonders wichtig ist eine mittelstandsfreundliche Steuerpolitik. Deshalb sage ich: Hände weg von der Erhöhung des Spitzensteuersatzes und der Wiedereinführung der Vermögenssteuer.“ Ebenso dringend brauche der Mittelstand eine vernunftgeleitete Energiewende, die Bezahlbarkeit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung wieder ins Zentrum der Debatte rücke.

Zentrale Frage des Hessischen Handelstages war: „Wie viel ‚online‘ braucht der Mittelständische Handel?“ Dabei ging es in erster Linie um die effiziente Verknüpfung von stationärem Einzelhandel und Online-Handel. Nach Einschätzung von Fachleuten wird es durch die stetig wachsenden Umsätze im Online-Handel für den stationären Facheinzelhandel immer schwieriger , sich zu behaupten. Er muss daher neue Wege gehen und sich auf die veränderten Bedürfnisse der Verbraucher einstellen- stationär wie online. Rentsch verwies auf den Ausbau des Breitbandnetzes und das Engagement der Landesregierung für den Logistikstandort Hessen: „Damit stellen wir die Weichen für die Zukunft des mittelständischen Handels.“ (red)

 



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