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Hermann-Schafft-Schule feiert 175-jähriges Jubiläum

Homberg. Zum 175-jährigen Schuljubiläum der Hermann-Schafft-Schule sprach Kultusministerin Nicola Beer am 6.September im Rahmen eines Festabends in der Stadthalle Homberg ein Grußwort. Gelegenheit, auf die 175-jährige Geschichte der Schule mit dem Förderschwerpunkt Hören/Kommunikation und Sehen und des überregionalen Beratungs- und Förderzentrums zurückzublicken. Kultusministerin Nicola Beer: „Schon damals leistete Deutschland Pionierarbeit im Bereich der Gehörlosenpädagogik. Bereits im Jahre 1778 gründete Samuel Heinicke in Leipzig die erste öffentliche ‚Taubstummenanstalt‘. Er entwickelte ein spezielles Lehrverfahren und beeinflusste so das Bildungswesen für taubstumme Menschen nachhaltig. Die heutige Hermann-Schafft-Schule steht in dieser Tradition und wurde 1838 als ‚ständische Taubstummen-Anstalt zu Homberg‘ gegründet. Auch heute ist die Hermann-Schafft-Schule mit ihrem vielseitigen Angebot für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen Vorreiter für die sonderpädagogische Weiterentwicklung in Hessen“.

Die Schule bietet für die gesamte Region Nordhessen Beratung und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen im Hören oder Sehen aus einer Hand. Bereits im Säuglingsalter beginnt die Beratung und Förderung durch Hör- und Sehgeschädigtenpädagogen in enger Kooperation mit dem Landeswohlfahrtsverband. Eine gezielte Vernetzung zwischen Frühförderung und Beratungs- und Förderzentren ermöglicht so einen guten Start in die Schulzeit, sei es im Unterricht der allgemeinen Schule oder der Förderschule.

Nach wie vor entscheiden sich viele Eltern für den Besuch der Förderschule, denn hier wird ein breites Spektrum an Unterstützung und eine spezielle Förderung für Schülerinnen und Schüler angeboten. Die Hermann-Schafft-Schule ermöglicht unter anderem das Erlernen der Deutschen Gebärdensprache, fördert die Kinder und Jugendlichen in verschiedenen Bildungsgängen und unterstützt die jungen Menschen im Übergang von der Schule in den Beruf.

„Bereits seit 25 Jahren betreut die Hermann-Schafft-Schule hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler an der allgemeinen Schule, d.h. der Auftrag die Schulen im inklusiven Unterricht sonderpädagogisch zu unterstützen hat hier schon lange Tradition. Dabei muss auch in der allgemeinen Schule die notwendige Ausstattung und die fachspezifische Förderung entsprechend vorgehalten werden, so dass gehörlose oder sehbehinderte Kinder und Jugendliche auch im inklusiven Unterricht gleichwertige Bildungschancen erhalten. Ich möchte allen Lehrkräften und der Schulleitung herzlich danken, dass Sie mit Ihrem großen Engagement für jede Schülerin bzw. jeden Schüler ein individuelles, qualifiziertes Angebot in enger Zusammenarbeit mit allen an der Förderung beteiligende Personen und Institutionen bieten und somit allen Kindern und Jugendlichen gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen“, betonte die Kultusministerin.

Zum Abschluss ihres Besuchs wünschte Kultusministerin Nicola Beer der Schulgemeinde ein wundervolles Fest sowie viel Kraft und Erfolg für die weitere Arbeit. (red)



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