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Jesberg in Dorfentwicklungspro­gramm auf­ge­nommen

Jesberg. Vor dem Hintergrund der steigenden Anforderungen, die sich vor allem aus dem demografischen und sozioökonomischen Wandel ergeben, richtet die Dorfentwicklung in Hessen den Blick jetzt stärker als bisher auf die gesamtkommunale Ebene. Dabei sind die Bürgermitwirkung ebenso wie der Aufbau sozialer und kultureller Netzwerke zur Stärkung der Daseinsvorsorge eigenständige Ziele. Die Gemeinde Jesberg im Schwalm-Eder-Kreis gehört zu den 17 gesamtkommunalen För­derschwerpunkten, die im Jahr 2013 neu in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen werden. Die Gemeinde hat einschließlich der Ortsteile insgesamt zirka 2.480 Einwohner. Im Dorferneuerungsprogramm waren bereits der Kernort Jesberg und die Ortsteile Densberg und Elnrode/Strang. Der Kernort Jesberg befindet sich auch in der Interkommunalen Kooperation Schwalm-Eder-West des Programms „Stadtumbau in Hessen“.

„Kooperationen innerhalb einer Kommune und zwischen Kommunen werden immer wichtiger. Trotz der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung in Ihrer Kommune gibt es ein großes Engagement in der Einwohnerschaft für zukunftsfähige Entwicklungsprozesse. Deshalb nutzen Sie die Chance für eine erfolgreiche Zukunft, indem Sie integrierte Konzepte entwickeln. Denn nur sie sind dazu geeignet, Lösungen bzw. Zukunftsstrategien zu schaffen“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch heute in Jesberg. Der Staatssekretär übergab den Anerkennungsbescheid zur Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm 2013 an den 1. Beigeordneten Klaus Wetzlar.

In Jesberg sind die Auswirkungen des demografischen Wandels sehr ausgeprägt. In Folge von Abwanderung und veränderter Altersstruktur wurden viele Nahversorgungs- und Infra­struktureinrichtungen geschlossen. Die gewachsenen Strukturen der Ortskerne sind erkenn­bar vom Leerstand betroffen. Deshalb gilt es neben den Sanierungsmaßnahmen städtebauliche Konzepte für die Ortsteile zu entwickeln, die sie als Wohnstandort sichern.40 Vereine einschließlich der Feuerwehren zeugen von einem großen Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Er­haltung der dörflichen Gemeinschaften.

Ziele der Dorfentwicklung sind die Sicherung der Daseinsvorsorge, die nachhal­tige Innenentwicklung, die Erhaltung der Lebensqualität sowie die Stärkung der interkommu­nalen Zusammenarbeit. (red)



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