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Frühjahrsputz mit Zusatzsiegel

Klinik und Wirtschaft und Versorgung zertifizieren gemeinsam

hephata-siegel130918Schwalmstadt-Treysa. Ein Siegel, zwei Bereiche: Die Hephata-Klinik und der Zentralbereich Wirtschaft und Versorgung lassen sich seit vier Jahren gemeinsam zertifizieren. In diesem Jahr haben beide zum ersten Mal das Siegel der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) auf dem Zertifikat. „Ein Qualitätsmanagement haben mittlerweile viele Betriebe, eine Zertifizierung längst nicht alle. Das Siegel der BGW ist noch die Ausnahme“, sagt Eva Riedinger, Beauftragte für das Qualitätsmanagement (QM) und stellvertretende Zentralbereichsleiterin Wirtschaft und Versorgung. Um das Siegel zu bekommen, musste sie für Wirtschaft und Versorgung und Ruth Engelbrecht, Diplom-Sozialarbeiterin und QM-Beauftragte der Hephata-Klinik, für die Klinik unter anderem das Gefahrenpotential und Maßnahmen zu dessen Minimierung für jeden Arbeitsplatz innerhalb der jeweiligen Bereiche erfassen. Dazu gehörte eine Gefahrenbegutachtung, ein Gefahrstoff-Kataster und auch die Definition persönlicher Schutzausrüstungen. Dann gab es im April 2013 das neue Zertifikat.

Die Re-Zertifizierung findet wieder in drei Jahren statt. Außerdem gibt es jedes Jahr eine Überprüfung. Die Idee, sich beim selben Anbieter zusammen zertifizieren zu lassen, macht aus Kostengründen und Arbeitsökonomie Sinn. „Die Küche in der Klinik gehört zum Zentralbereich Wirtschaft und Versorgung, die Reinigung und die Wäscheversorgung auch. An anderen Stellen gibt es Überschneidungen und sind Prozesse ähnlich“, sagt Riedinger. Beispielsweise konnte Wirtschaft und Versorgung das Managementreview von der Klinik übernehmen. Dieses dient der Überprüfung der jährlichen Ziele und der Neuausrichtung für das nächste Jahr.

„Krankenhäuser sind seit 1989 per Gesetz dazu verpflichtet, ein Qualitätsmanagement nachzuweisen“, sagt Ruth Engelbrecht. Eine Zertifizierung sei jedoch nicht vorgeschrieben. „Wir haben gedacht, wenn wir es machen, dann auch richtig.“ Dies bringe  zwar Arbeit mit sich, aber auch Vorteile. „Die Überprüfung jedes Jahr ist wie Frühjahrsputz“, so Engelbrecht, in den die Mitarbeitenden einbezogen seien. „Einmal im Jahr werden so verbindlich Entwicklungen festgehalten und Perspektiven aufgezeigt.“ Mitarbeitende könnten dabei auch auf Probleme aufmerksam machen. „Das geht dann schon über ein Betriebliches Vorschlagswesen hinaus.“

Ähnlich sieht es im Bereich Wirtschaft und Versorgung aus. „Bis jetzt ist eine Zertifizierung kein Zwang, aber sie macht trotzdem Sinn“, sagt Eva Riedinger. „Das QM gibt Sicherheit und Klarheit, Arbeitsschritte einzuhalten. Wir haben viel Erleichterung dadurch.“ (me)

Zum anderen sei eine Zertifizierung auch für immer mehr Kunden wichtig, gerade bei so sensiblen Themen wie der Schulverpflegung mit Essen aus der Hephata-Küche. Denn laut QM sei beispielsweise vorgeschrieben, von jedem Essen pro Tag eine Rückstellprobe 14 Tage lang gefroren aufzuheben. Eva Riedinger: „Das Qualitätsmanagement und die Zertifizierung bringen Sicherheit, für uns und die Klienten.“ (me)



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