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E-Mobilität: Europäische Experten fordern Sonderrechte und Kaufanreize

Regionalmanager Schach: „Einzigartiges Netzwerk zeigt vielfältige Perspektiven“

holger-schachKassel. Vertreter aus europäischen Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und regionalen Zusammenschlüssen – darunter auch die Regionalmanagement Nordhessen GmbH – haben in Brüssel eine Reihe von Maßnahmen gefordert, um die Elektromobilität langfristig konkurrenzfähig zu machen. So müsse insbesondere die Batterieforschung unterstützt werden, um die Reichweite (aktuell 120 bis 160 Kilometer) zu verlängern. Der Staat sollte zudem Kaufanreize für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen bieten, außerdem seien beispielsweise Sonderrechte beim Parken und die Nutzung von Busspuren denkbar. Nicht zuletzt halten die Experten die Verknüpfung von Öffentlichem Personennahverkehr mit der Nutzung von Elektrofahrzeugen in Carsharing-Konzepten für zukunftsweisend.

Das sind einige der Ergebnisse, die von den 14 beteiligten Partnern im Rahmen des europäischen Projektes ENEVATE („European Network on Electric Vehicles and Transferring Expertise”) erarbeitet haben. „Diese Projektpartner haben ein einzigartiges Netzwerk aus Institutionen, Organisationen und Unternehmen mit unterschiedlichsten Strukturen und Hintergründen geschaffen, das die Einführung der Elektromobilität in Europa beschleunigen möchte“, sagte Regionalmanager Holger Schach, der an der Abschluss-Konferenz von ENEVATE in Brüssel teilnahm. Die Regionalmanagement Nordhessen GmbH hatte federführend die Ergebnisse der internationalen Partner zusammengefasst und die sich daraus ergebenden Forderungen formuliert. Im Rahmen dieser Konferenz, an der auch Repräsentanten der Landesvertretungen, Kongressabgeordnete und E-Mobilitätsexperten sowie Akteure aus der Automobilbranche und dem Energiesektor teilnahmen, seien vielfältige Perspektiven für die Elektromobilität in Nordwesteuropa aufgezeigt worden, so Schach.

Mit Blick auf das in einer „Road Map“ aufgezeigte hohe Potential der Elektromobilität in den Partnerregionen gehen die in Brüssel versammelten Experten davon aus, dass sich die Elektromobilität durchsetzen wird. „Nicht mit dem Tempo einer Revolution, aber stetig und nachhaltig“.  (red)



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