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Fußballmeisterschaft: Hephata-Frauen landen auf Platz sechs

hephata131009Kamen-Kaiserau/Schwalmstadt-Treysa. „Jutt gekämpft!“, so lautete nicht nur das Fazit einer gegnerischen Mannschaft aus Berlin. Das Hephata-Frauen-Fußball­team belegte bei der ersten Deutschen Frauen-Fußballmeisterschaft der Werk­stätten für behinderte Menschen am 13. September in Kamen-Kaiserau Platz sechs. Das Hephata-Team gibt es bereits seit vier Jahren. Jedoch in der Mix-Variante, Frauen und Männer der Werkstätten der Behindertenhilfe und der Sozialen Rehabilitation spielen dort zusammen. Immer Dienstagnachmittag trainieren die sieben Kickerinnen und acht Kicker im Alter zwischen 21 und 46 Jahren mit der Sport-Koordinatorin der Hephata-Werkstätten für behinderte Menschen, Patricia Odriozola.

Bei den Deutschen Meisterschaften traten nun sieben Frauenteams gegen ein­ander an. Veranstalter waren die Sepp-Herberger-Stiftung, Der Deutsche Behinderten-Sport-Verband, Special Olympics und die Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen. Steffi Jones, ehemalige Fußball-Nationalspielerin und aktuelle DFB-Direktorin für Frauen- und Mädchenfußball unterstützte die Meisterschaft. „Wir haben die Meisterschaft als eine gute Möglichkeit gesehen, dem Hephata-Frauen-Team Auftrieb zu geben“, sagt Patricia Odriozola. Jeweils mit sechs Feldspielerinnen und einer Torfrau dauerte eine Partie 15 Minuten. Zum Hephata-Team gehörten neben sieben Spielerinnen aus eigenen Werkstätten auch zwei Frauen aus Werkstätten in Frankenberg und Dautphetal.

„Aufgeregt war ich nicht wirklich. Ich habe das als Training gesehen, mir viel Technik und Tricks abgeguckt. Hauptsache, wir waren dabei“, sagt Sirikit Wallitzer (25), die als Verteidigerin auf dem Platz steht. Die Frauen aus Treysa gewannen ein Spiel mit 6:1, die restlichen gingen verloren, jedoch sagt Sirikit Wallitzer: „Wir haben uns im Turnier gesteigert, besser gespielt als im Training und viel gelernt.“ Und: „Wir haben uns auch mit den Anderen freuen können.“ Den Spaß am Spiel  fand auch Mannschaftskollegin Stephanie Jacob (21) wichtig. „Gleich am ersten Abend hat uns die Mannschaft aus Berlin zum gemeinsamen Training eingeladen“, erinnert sich die Verteidigerin. Mittlerweile ist daraus sogar eine Einladung der Hephata-Mannschaft  nach Berlin geworden. „Die Stimmung war toll, ein gutes Miteinander, keine Verbissenheit“, fasst auch Patricia Odriozola zusammen.

„Wir würden uns jetzt noch mehr Spielerinnen wünschen, egal ob Bewohner, Beschäftigte oder Mitarbeitende“, sagt die Trainerin. „Am dringendsten suchen wir aber einen Trainer, der für Hephata arbeitet oder mal gearbeitet hat und bei uns mit gestalten möchte.“ (me)

Training:
Dienstags, 13.30 bis 15 Uhr, Turnhalle Harthberg, Treysa.

Trainer werden?
Infos bei Patricia Odriozola, Telefon (06691) 181405.



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