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Frühzeitige Berufsorientierung an der DBS Felsberg

Schüler erkunden selbstständig Behörden und Institutionen in Kassel

dbs131012Kassel/Felsberg. „Ich fand es total spannend, dass wir allein die Stadt Kassel erkunden durften“, stellt Philipp aus der 6. Förderstufenklasse der Drei-Burgen-Schule fest, nachdem er gemeinsam mit seinen Klassenkameraden an einer Stadtrallye teilgenommen hatte. Die Stadtrallye ist Teil eines neuen Weges,  den die Drei-Burgen-Schule Felsberg seit Beginn dieses Schuljahres gemeinsam mit der  Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Jugendwerkstatt Felsberg (Juwesta) erprobt, um Schüler bereits zu Beginn der Sekundarstufe in Kontakt mit der Berufs- und Arbeitswelt zu bringen.

Vor mehr als einem Jahr setzten sich Schulleiter Dr. Dieter Vaupel, Schulzweigleiter Stephan Warlich gemeinsam mit Andreas Fischer und Meinhart Puhl von der IHK an einen Tisch, um ein Konzept zu erarbeiten, mit dem man Schüler möglichst frühzeitig für Berufe interessieren und damit ihre Bildungswege positiv beeinflussen kann. Dabei ist es ihnen besonders wichtig, nicht nur die Kinder zu interessieren, sondern möglichst auch deren Eltern mit „ins Boot“ zu bekommen.

Betriebserkundungen und praxisorientierte Projekt in der Schule sowie deren Präsentation vor der Elternschaft standen bisher auf dem Programm. Das hat bei Eltern und Schülern eine sehr positive Resonanz hinterlassen. Diesmal ging es nun darum selbstständig gezielt Institutionen in einer großen Stadt aufzusuchen, wie Arbeitsamt, Handwerkskammer und Stadtwerke und dort gezielt Informationen zu erfragen. Außerdem führten die Schüler in Kleingruppen Interviews mit einem Berufstätigen durch (Florist, Zweiradmechaniker, Optiker, KFZ-Mechatroniker). Sie informierten sich dabei gezielt über den Beruf und die entsprechende Ausbildung. Hinzu kam eine kreative Aufgabe, bei der Passanten angesprochen werden mussten. Bei allen Aufgaben standen spielerisches Erkunden und das Entdecken neuer, bisher unbekannter Aspekte der Arbeitswelt im Vordergrund. Als Abschluss besuchte die Klasse dann die IHK und informierte sich im Gespräch mit dem Hauptgeschäftsführer Dr. Walter Lohmeier darüber, welche Aufgaben IHK hat und wie sie entstanden ist.

Vorbereitet, begleitet und ausgewertet wurde der Tag in Kassel nicht nur durch den Klassenlehrer der Klasse F6c, Johannes Heinzeroth, sondern zusätzlich durch Margit Chalup von der Juwesta. Die Juwesta war, nachdem man sich über grundsätzliche Eckpunkte des Projektes und dessen Finanzierung geeinigt hatte, mit der Konkretisierung des Konzeptes und der Umsetzung beauftragt worden.

Die Resonanz bei den 6. Klässlern war auch bei diesem Teil des Gesamtprojektes wieder sehr positiv und nicht nur Philipp lobte den Projekttag. Auch Jason fand ihn gut: „Mir hat die Hilfsbereitschaft der Menschen gut gefallen z.B. im BIZ (Berufsinformationszentrum), wo uns die Mitarbeiter viele Fragen beantworteten.“ Und schnell ergänzt er noch: „Der Empfang bei der IHK war auch klasse. Da haben wir viele Informationen über die nordhessische Wirtschaft bekommen…. und was Leckeres zu essen.“

Damit das Vorhaben auch langfristigen Erfolg hat und Bildungswege der Kinder der Pilotklasse  nachhaltig fördert, ist man sich einig darüber geworden, dass die begonnene Zusammenarbeit  auch über das Jahr 2013 hinaus fortgesetzt wird. Die Drei-Burgen-Schule hofft dabei auf weitere Kooperation mit der Jugendwerkstatt und auf Unterstützung durch die IHK. (red)



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