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Sohn erfolreicher Radsportler im Regio Team SF Kassel

phillip-sohn131022Homberg. Ein knallharter und aufwändiger Sport, den Philipp Sohn, der 30-Jährige aus Homberg, da seit  dem Jahr 2000 intensiv betreibt: Radrennen. Und er betreibt ihn nicht nur, er ist dabei auch noch sehr erfolgreich, denn er gehört laut Rose-Rangliste zu den 200 besten Straßenradsportlern in Deutschland. In der Saison 2013, die nun zu Ende gegangen ist, hat Sohn an mehr rund 30-Elite-Radrennen teilgenommen. Er startet als A-Klasse-Fahrer in  der höchsten Liga im Amateurradsport, für die er sich seit Jahren durch Top Leistungen immer wieder aufs Neue qualifiziert hat. In diesem Jahr konnte er sich bei Radrennen in ganz Deutschland elf Mal unter den besten 15 platzieren. Und als Höhepunkt der Saison fuhr er einen Sieg beim Rundstreckenrennen in Hannover ein. Bei diesem Rennen konnte er sich 14 Kilometer vor Schluss durch eine Attacke aus dem Hauptfeld absetzen und im Alleingang – unterstützt durch sein Team – zum Sieg fahren.

Das Team spielt für Sohn bei den Rennen und im Training eine ganz wichtige Rolle und er selbst hat eine wichtige Rolle für das Team. Im Regio Team SF Kassel, zu dem der Homberger seit 2008 gehört, haben sich die stärksten Fahrer aus Nordhessen zusammengefunden. Gemeinsam konnte sie in der Zeit seit der Gründung vor acht Jahren bundesweit für Furore sorgen und gehören so seit Jahren zu den stärksten Amateurteams in Deutschland. Ohne Sponsoren geht das natürlich nicht und es gäbe das Regio Team SF nicht, wenn nicht ein Mann mit seiner konstanten Unterstützung dahinter stehen würde: Mario Bernardi, Ferrari-Händler aus Hann. Münden, der selbst einmal aktiver Rennfahrer war und noch immer leidenschaftlich gern auf sein Rad steigt.

Philipp Sohn und seine sechs Mitstreiter vom Regio Team müssen Woche für Woche viel tun, um den Leistungsstand der höchsten Amateurklasse zu halten und hier Erfolge – im Jahr 2013 waren es insgesamt sieben Siege – einfahren zu können. Ganzjährig wird trainiert, im Winter auch bei Minustemperaturen. Dabei legt jeder von Ihnen mehr als 15.000 Kilometer zurück. „10 bis 15 Stunden Training pro Woche sind normal“, sagt Sohn. Eine hohe Anforderung, aber auch ein guter Ausgleich zu seinem Beruf als Lehrer für Englisch und Politik an einem Gymnasium. Aber nur bei diesem hohen Aufwand ist es möglich, die intensiven Anforderungen zu schaffen, die im Rennen an ihn gestellt werden: Sprints, Tempowechsel, Ausreißversuche und das zwei bis drei Stunden am Stück mit Durchschnittsgeschwindigkeiten von 45 km/h und mehr. Manchmal auch zweimal am Wochenende. Philipp Sohn ist jedenfalls auch nach 13 Jahren Radrennsport noch immer mit Begeisterung dabei und hat sich für die Rennsaison 2014 wieder einiges vorgenommen: „Es wäre ein Traum, wenn wir mit unserer Sonderstarterlaubnis bei der Deutschen Meisterschaft in Edermünde einen oder mehrere Fahrer aus Nordhessen im vorderen Drittel ins Ziel bringen können!“ (red)



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