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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Starker Zuwachs der Gewerbesteuereinnahmen

Hessen. Nach den Ergebnissen des dritten Quartals scheint der sich mit den Halbjahresdaten anbahnende Einbruch bei den Gewerbesteuereinnahmen der hessischen Gemeinden überwunden. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, lagen die Brutto-Gewerbesteuereinnahmen in der Summe der ersten drei Quartale 2013 mit 3,05 Milliarden Euro zwar immer noch um 2,7 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums, jedoch übertraf das Ergebnis des dritten Quartals mit 1,1 Milliarden Euro sowohl das des entsprechenden Vorjahresquartals (plus 7,8 Prozent) als auch das des Vorquartals (plus 22,8 Prozent) deutlich.

Im Einzelnen entwickelten sich die Gewerbesteuereinnahmen der Kommunen im bisherigen Jahresverlauf wieder recht unterschiedlich:

Während die kreisfreien Städte in den ersten drei Quartalen 2013 einen Rückgang um 6,0 Prozent auf gut 1515 Millionen Euro verkraften mussten, konnten die kreisangehörigen Gemeinden ein um 0,8 Prozent auf nunmehr knapp 1540 Millionen Euro leicht verbessertes Ergebnis verbuchen.

Unter den kreisfreien Städten dominierte naturgemäß Frankfurt am Main mit Gewerbesteuereinnahmen von 1039 Millionen Euro (minus 7,0 Prozent). Mit einem besonders heftigen Rückgang sieht man sich in Darmstadt konfrontiert: Gegenüber den ersten drei Quartalen 2012 rutschten die Gewerbesteuereinnahmen um 101 Millionen Euro auf nur noch 39 Millionen im laufenden Jahr (minus 72,1 Prozent). Die anderen kreisfreien Städte dagegen konnten Steigerungen verbuchen: Offenbach am Main mit plus 14,1 Prozent auf knapp 46 Millionen Euro, Wiesbaden mit plus 34,4 Prozent auf beinahe 245 Millionen Euro und Kassel, das mit über 146 Millionen Euro 11,2 Prozent mehr an Gewerbesteuer vereinnahmte.

Bei den kreisangehörigen Gemeinden scheinen die kleineren Gemeinden gegenüber den einwohnerstärkeren Kommunen tendenziell im Vorteil zu sein: Während die Gewerbesteuereinnahmen der sieben Sonderstatusstädte (zwischen 50 000 und 100 000 Einwohnern) bis Ende September um 1,7 Prozent auf 271 Millionen Euro zurückgingen und die der Gemeinden mit mehr als 20 000 Einwohnern (ohne Sonderstatusstädte) mit knapp 605 Millionen Euro ein Minus von 2,5 Prozent einbrachten, erzielten die Gemeinden bis unter 20 000 Einwohner in den ersten drei Quartalen mit 660 Millionen Euro um 5,1 Prozent höhere Gewerbesteuereinnahmen als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Einzelergebnisse über die laufenden Gewerbesteuereinnahmen für jede der 426 hessischen Gemeinden können von der Webseite des Hessischen Statistischen Landesamtes kostenlos herunter geladen werden: http://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/finanzen-personal-steuern/index.html. (red)



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