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SMA-Vorstand senkt Prognose für Geschäftsjahr 2013

Niestetal. Der Vorstand der SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) senkt die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2013. Die angepasste Prognose sieht für die SMA Gruppe einen Umsatz von 0,9 Milliarden Euro bis 1,0 Milliarden Euro vor. Darüber hinaus erwartet der Vorstand einen Verlust von 80 Millionen Euro bis 90 Millionen Euro. Bisher war der SMA Vorstand für das Jahr 2013 von einem Umsatz von 0,9 Milliarden Euro bis 1,3 Milliarden Euro und einem bestenfalls ausgeglichenen Ergebnis vor Sondereffekten ausgegangen. Hintergrund für die angepasste Prognose sind der stärker als erwartete Rückgang im europäischen Markt und die daraus resultierenden negativen Umsatz- und Ergebniseffekte der Division Medium Power Solutions sowie die noch laufende Restrukturierung bei Zeversolar.

„Als Weltmarktführer bekommt SMA die veränderten Rahmenbedingungen am globalen Photovoltaikmarkt besonders zu spüren. Der Markt ist weltweit von einem hohen Preisdruck geprägt. Zusätzlich sehen wir einen starken Nachfragerückgang in unseren Kernmärkten in Europa, den neue Märkte in Asien und Amerika nicht ausgleichen können. Wir haben deshalb die Strukturen an die veränderten Marktbedingungen angepasst und zudem Vermögensgegenstände abgewertet. Hinzu kommen Anlaufverluste von Zeversolar. Insgesamt wird SMA daher das Geschäftsjahr 2013 mit einem Verlust in Höhe von 80 Millionen Euro bis 90 Millionen Euro abschließen“, erklärt SMA Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon. Mit einer Nettoliquidität von über 300 Mio. Euro zum Ende des Geschäftsjahres 2013 sei SMA weiterhin solide aufgestellt und könne die weitere Entwicklung aus eigener Kraft finanzieren.

„Mit unserer bestehenden Strategie und den bereits eingeleiteten Maßnahmen haben wir die richtigen Weichen gestellt, um 2014 wieder zu Profitabilität und Umsatzwachstum zurückzukehren. Insbesondere die begonnenen Kostenreduzierungs- und Personalanpassungsmaßnahmen werden im kommenden Jahr erstmals vollumfänglich wirksam werden. Mit der Einführung des Sunny Tripower in den USA und Japan profitieren wir darüber hinaus von dem erwarteten starken Wachstum in diesen Regionen. Außerdem werden wir die ersten Produkte der völlig neu konzipierten Produktplattformen in den Markt einführen. Hier bietet SMA hoch innovative Lösungen an, die exakt auf die Anforderungen unserer zukünftigen Energieversorgung zugeschnitten sind und mit denen wir uns in einem attraktiven Wachstumssegment erfolgreich vom Wettbewerb absetzen können,“ so Urbon.

Der SMA Vorstand geht deshalb davon aus, dass die Unternehmensgruppe 2014 wieder einen Umsatzanstieg auf 1,0 Milliarden Euro bis 1,3 Milliarden Euro verzeichnen und den Sprung zurück in die Profitabilität schaffen wird.

Hintergrundinformationen zum Markt, zur Prognose für 2013 sowie zum Ausblick für 2014 stehen unter http://www.sma.de/investor-relations/publikationen/praesentationen.html bereit. Darüber hinaus wird der SMA Vorstand dem Kapitalmarkt am Donnerstag, 7. November 2013, im Rahmen eines Analyst Call Auskunft geben. (red)



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