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MT Melsungen zu Gast beim SC Magdeburg

mt131118Magdeburg/Melsungen. Am 15. Spieltag der DKB-Handball-Bundesliga reist die MT Melsungen am Dienstag, 19. November, als Tabellensechster zu dem auf Platz acht rangierenden SC Magdeburg. Das Spiel in der Magdeburger GETEC-Arena wird um 20.15 Uhr angepfiffen und von Peter Behrens und Marc Fasthoff (Düsseldorf) geleitet. Nicht zuletzt wegen der nicht wunschgemäßen Ausbeute aus den beiden letzten Spielen – 28:28 in Balingen und 25:30 zuhause gegen Flensburg/Handewitt  – will die MT Melsungen alles daran setzen, in Magdeburg erfolgreich zu sein. Wie die Chancen dazu stehen, ist jedoch selbst bei Betrachtung der letzten eigenen Ergebnisse wie auch der des Kontrahenten kaum einzuschätzen. Der SCM punktete am Samstag beim 23:22 in Gummersbach zwar doppelt, haderte aber zuvor mit einer Pleitenserie von drei Niederlagen in Folge. So dürfte bei den Bördestädtern inzwischen zumindest die Zuversicht geweckt worden sein, die Nordhessen in eigener Halle in die Schranken weisen zu können.

Michael Roth hofft, in Magdeburg wieder alle Mann an Bord zu haben. Der gegen Flensburg wegen eines im Abschlusstraining erlittenen Pferdekusses nicht einsetzbare Felix Danner dürfte ebenso wieder fit sein, wie der zuletzt angeschlagene Abwehrchef Daniel Kubes. Ein leichtes Fragezeichen steht allerdings hinter dem Mitwirken von Kapitän Vuckovic, der sich in den letzten Tagen mit einem Infekt plagte.

Das alles sind – verglichen mit der Personalsituation des SC Magdeburg – jedoch nur minimale Unwägbarkeiten. Denn bei den Bördestädtern fehlt verletzungsbedingt mit Andreas Rojewski (RR), Kjell Landsberg und Bartosz Jurecki (beide Kreis), Yves Grafenhorst (LA) und Marko Bezjak (RM) fast eine halbe Mannschaft. In der Not wurde kürzlich sogar der 42-jährige Thomas Knorr verpflichtet. Der Kreisläufer spielte u.a. für Flensburg, Hamburg und Kiel und hielt sich zuletzt beim schleswig-holsteinischen Preetzer TSV fit. Gegen die MT winkt dem gebürtigen Lübbecker übrigens der 500ste Einsatz in der höchsten Spielklasse. Allen Personalsorgen zum Trotz kann SC-Trainer Frank Carstens mit Eijlers (Tor), van Olphen (RM), Haaß (RM), Kneer (RL), Natek (RR), Weber (RA) und Senkrechtsarter Musche (20 J., LA) aber immer noch eine exzellente “Erste Sieben” aufs Parkett schicken.

Von derlei “Begleitmusik” will sich die MT nicht beirren lassen. Ziel ist es vielmehr, an die hervorragenden ersten 30 Minuten aus dem Spiel gegen Flensburg anzuknüpfen. Da war der Unterschied von vier Tabellenplätzen nicht auszumachen. Im Gegenteil, bei nur etwas mehr Glück in der Schlussphase des ersten Durchgangs wären die Rot-Weißen sogar mit einer durchaus verdienten Führung in die Kabinen gegangen. Bis dahin hatte die Abwehr, inklusive Torhüter Appelgren, richtig gut gestanden und vorne wurden die Torgelegenheiten zum Teil schulbuchmäßig herausgespielt. Wovon vor allem die Akteure der Nahwurfzone, Mansson, Sellin und Allendorf profitierten. Im Rückraum indes hätte Michael Müller noch etwas mehr Unterstützung gebrauchen können.

Trainer Roth erachtet einen Sieg in Magdeburg als doppelt wichtig. Nicht allein deshalb, weil die MT damit den Punktverlust in Balingen mehr als kompensieren würde, sondern weil dies auch rechtzeitig das Selbstvertrauen seiner Mannschaft vor dem nächsten Knüller vor eigenem Publikum gegen die Rhein-Neckar Löwen stärken würde: “Magdeburg ist besonders in eigenr Halle kämpferisch enorm stark. Da müssen wir unbedingt gegen halten. Es geht dort nur über bedingungslosen Einsatz”.

Auch Johannes Sellin, der zuletzt über Leistenbeschwerden klagte, gibt sich kämpferisch: “Magdeburg ist ein Gegner auf Augenhöhe. Wenn wir uns weiterhin in der Tabelle im oberen Drittel festbeissen wollen, müssen wir solche Spiele gewinnen und das haben wir dort auch vor”. Gelänge das, würde die MT damit auch die bislang negative Bilanz aus den Vergleichen mit dem SCM etwas verbessern. In Magdeburg gelang es den Nordhessen nämlich erst ein einziges Mal, Zählbares zu entführen und das war beim 40:37-Sieg im Oktober 2007. Ansonsten haben die Grün-Roten mit 12 Siegen aus 16 Spielen noch eindeutig die Nase vorn. (Bernd Kaiser)



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