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Projekt Pro Berufsorientierung ausgezeichnet

projekt-probe131121Frankenberg/Kassel. Bundesweite Anerkennung für ein auf Initiative der IHK Kassel-Marburg ins Leben gerufenes Verbundprojekt: Das regionale Projekt Pro Berufsorientierung (ProBe), eine Allianz aller am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt beteiligten Akteure zur besseren Berufsorientierung junger Menschen, ist Mitte November in einem Bildungswettbewerb mit 1.100 Bewerbern als eine der 52 besten „Ideen für die Bildungsrepublik“ ausgezeichnet worden. Die Laudatio hielt die Repräsentantin der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, Anja Schlottmann. Sie sprach von einem „umfassenden und zielgenauen Paket“ zur beruflichen Orientierung, das durch viele Akteure erstellt worden sei. „Sie sind Vorreiter in Sachen Bildungsförderung und Bildungsgerechtigkeit. Möge Ihr Projekt Schule im besten Sinne machen“, rief Schlottmann den Kooperationspartnern zu.   

„Über diese Anerkennung unserer gemeinsamen Arbeit freue ich mich sehr“, sagte der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Waldeck-Frankenberg, Wolfram Klawe, der den Preis gemeinsam mit Dr. Peter Sacher vom IHK-Servicezentrum in der Frankenberger Hans-Viessmann-Schule entgegennahm.

Die Vollversammlung der IHK Kassel-Marburg hatte im Jahr 2011 für den Landkreis Waldeck-Frankenberg 246.000 Euro an Projektmitteln für die Verbesserung der Ausbildungsreife und Berufsorientierung zur Verfügung gestellt. Hiervon sind 90.000 Euro in den Aufbau von sechs Berufswahlbüros geflossen. Der Rest in Höhe von 156.000 Euro wurde in das Projekt ProBe investiert. Die Idee zum Projekt sei von der Hans-Viessmann-Schule gekommen, sagte Wolfram Klawe. Als weitere Kooperationspartner seien der Landkreis als Schulträger, die Agentur für Arbeit, die Kreishandwerkerschaft sowie die Beruflichen Schulen in Korbach und Arolsen gefunden worden.

„Da den Schülern nur in Berufsfeldern Orientierung angeboten wird, für die im Landkreis auch Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen, erhält man an dieser Stelle eine Win-Win-Situation für die örtliche Wirtschaft, die jungen Menschen und die beruflichen Schulen“, sagte Klawe. Seitens der IHK wünsche man sich, dass dieses Pilotprojekt landesweit in allen Regionen Hessens umgesetzt werde.

Ähnlich äußerte sich auch Uwe Kemper, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Korbach: „Ich wünsche mir, dass aus dem befristeten Projekt ein Dauerbrenner wird.“ (red)



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