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MT hat mit Lübbecke noch eine Rechnung offen

malte-schroeder131216Kassel/Melsungen. Zum letzten Heimspiel des Jahres in der DKB Handball-Bundesliga empfängt die MT Melsungen den TuS N-Lübbecke. Anwurf in der Kasseler Rothenbach-Halle ist am Samstag, 21. Dezember, um 19 Uhr. Die Ostwestfalen – unter anderem mit Ex-MT‘ler Jens Schöngarth – fügten den Nordhessen in der Hinrunde mit 22:32 eine der höchsten Niederlagen ihrer achtjährigen Bundesligageschichte zu. Überhaupt gehört der TuS zu den eher unbequemen Gegnern der MT – von den bislang 16 Vergleichen gingen neun an das Team vom Fuße des Wiehengebirges.

Gern werden sportliche Kontrahenten – statistisch betrachtet – in zwei Kategorien eingeteilt: Solche, gegen die man mehrheitlich gewonnen hat, sind die “Lieblingsgegner”, die anderen, gegen die man meist den Kürzeren gezogen hat, sind die “Angstgegner”. Dass so aus Sicht der MT?Melsungen auch der TuS N-Lübbecke zu bezeichnen wäre, läge angesichts der bisherigen Bilanz gegen die Rot-Schwarzen nahe – erst recht nach der 10-Tore-Klatsche, die sich das Roth-Team im September in Ostwestfalen abholte. Keine Frage also, dass das bevorstehende Aufeinandertreffen am Samstag in Kassel unter dem Aspekt “Revanche nehmen” steht und die Vergleichsstatistik mit dem sechsten Sieg gegen das “Stärkste Dorf im Land”, so dessen Eigenwerbung, verbessert werden soll.

“Wir haben uns in dieser Saison bislang sehr gut entwickelt, und wollen dies auch mit einem erfolgreichen Jahresabschluss bestätigen”, sagte Michael Roth kürzlich. Damit hat der MT-Trainer mindestens die beiden letzten Spiele, zuhause gegen den TuS N-Lübbecke und auswärts beim TV Emsdetten gemeint. Fast hätte es ja auch sogar in Berlin geklappt, wo die MT am Wochenende nach großem Kampf auf Augenhöhe mit dem Europapokalvertreter mit 22:24 erst in den Schlussminuten denkbar knapp unterlag. Es waren die vielen ungenutzten Chancen, die den möglichen Coup des Außenseiters in der Hauptstadt verhinderten. Diese Scharte gilt es nun gegen den TuS N-Lübbecke auszuwetzen.

Die Mannschaft von Trainer Dirk Beuchler, zur Zeit Platz zehn, hat es im Vergleich zur MT etwas umständlicher, sich auf das Spiel vorzubereiten. Nach einer elftägigen Wettkampfpause muss die Truppe um den Ex-Melsunger Jens Schöngarth innerhalb von vier Tagen gleich zweimal ran. Am Mittwoch vor eigenem Publikum gegen den HSV aus Hamburg und dann am Sonntag in Kassel gegen Melsungen. Schwer zu knabbern hatten die Rot-Schwarzen auch an der DHB-Pokalniederlage gegen Nachbar Lemgo. Zur gleichen Zeit, als sich die MT in Erlangen mit einem 33:24-Sieg den Einzug ins Viertelfinale sicherte, unterlag Lübbecke mit dem genau umgekehrten Ergebnis dem Erzrivalen.

Dennoch wird die MT  den kommenden Gast mit gebührendem Respekt empfangen. Schließlich haben die Ostwestfalen in dieser Saison schon bewiesen, dass sie auch arrivierte Gegner in die Knie zwingen können. So musste Gummersbach genauso dran glauben, wie Lemgo oder gar die Rhein-Neckar Löwen. Die Berliner zogen mit einem hauchdünnen 29:28-Sieg gerade noch einmal den Kopf aus der Schlinge, ja selbst Flensburg tat sich beim 29:25 sehr schwer.

Zu den Stützen des TuS zählen neben Jens Schöngarth u.a. der Halblinke Ales Pajovic, Mittelmann Arne Niemeyer, Kreisläufer Frank Løke, Linksaußen Tim Remer, Rechtsaußen Ramon Tauabo und Keeper Nikola Blazicko. Einige von ihnen kennt Melsungens Malte Schröder noch als Mannschaftskamerad. Der Linkshänder spielte vor seinem Wechsel zur MT im Jahr 2012 zwei Jahre lang bei den Ostwestfalen, was diesem Aufeinandertreffen aus seiner Sicht eine zusätzliche Würze gibt: “Man freut sich natürlich gegen Mannschaften zu spielen, in denen man noch den ein oder anderen kennt. Ich denke auch, dass nach dem Spiel ein Bierchen drin ist und man ein wenig über gemeinsame Zeiten quatschen kann. Vorher aber werden die Freundschaften 60 Minuten lang keine Rolle spielen”, so der Rückraumspieler, dem sein Trainer jüngst in Berlin eine starke Leistung attestierte.

Vorverkauf: Karten für dieses letzte Heimspiel des Jahres gibt es noch in allen Kategorien des Vorverkaufs. Weil diesen Termin traditionell auch gerne Familien, Mannschaften und Vereine nutzen, um ein Bundesligaspiel zu besuchen, sind die besonders attraktiven Ticketangebote an unterschiedlichen Gruppenpaketen empfehlenswert. Weitere Infos dazu gibt es im Internet unter www.mt-melsungen.de. (Bernd Kaiser)

Schiedsrichter: Colin Hartmann (Barleben) / Stefan Schneider (Magdeburg), DHB-Spielaufsicht: Berndt Dugall



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