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IHK-Wahl: Kandidaten stellen sich auf Online-Portal vor

Kassel. Warum kandidieren über 300 Unternehmerinnen und Unternehmer aus Nordhessen und dem Altkreis Marburg für die IHK-Wahl? Antworten auf diese Frage liefert das Online-Wahlportal unter www.ihk-kassel.de/ihkwahl2014. Dort stellt sich der Großteil der über 300 Unternehmerpersönlichkeiten in Form von Foto und Text den circa 75.000 stimmberechtigten IHK-zugehörigen Betrieben aus Industrie, Handel und Dienstleistungen vor. Die IHK-Wahlen finden vom 22. Januar bis 18. Februar, 16 Uhr, per Briefwahl statt.

Um darüber hinaus mehr Informationen über die Aufgaben und die Arbeit der IHK Kassel-Marburg sowie die übrigen Industrie- und Handelskammern zu erhalten, können Unternehmer ebenso wie alle Interessierten ganz einfach jederzeit unter www.dihk.de/ihktransparent viele Informationen einsehen – ob zu Finanzdaten, Beitragssenkungen oder Detailinformationen zu den sechs Geschäftsbereichen einer jeden IHK. Wussten Sie zum Beispiel, dass im IHK-Bezirk Kassel-Marburg rund 50 Prozent der über 75.000 IHK-zugehörigen Unternehmen von der Beitragszahlung freigestellt sind und lediglich 50 Unternehmen aus Nordhessen und dem Altkreis Marburg rund 40 Prozent der Beitragseinnahmen leisten? Oder dass das Volumen der drei Beitragssenkungen von 2010 bis 2012 durch die IHK-Vollversammlung rund 3,7 Millionen Euro betragen hat? Übrigens: Der vom IHK-Präsidium initiierte und im Dezember 2013 von der IHK-Vollversammlung verabschiedete Beitragsnachlass beläuft sich auf weitere 5,4 Millionen Euro für die Jahre 2014 und 2015.

In der Vollversammlung, das oberste Organ der IHK Kassel-Marburg und auch Parlament der Wirtschaft genannt, sind im Zuge der IHK-Wahl 77 Sitze neu zu besetzen. 220 Kandidaten bewerben sich um diese. In den IHK-Regionalausschüssen Region Kassel, Marburg, Schwalm-Eder, Werra-Meißner, Hersfeld-Rotenburg und Waldeck-Frankenberg stehen 150 Plätze zur Verfügung. Für diese stellen sich 236 Unternehmerpersönlichkeiten zur Wahl. Mehrfachzählungen sind in den beiden Kandidatenwerten enthalten, da sich Unternehmer sowohl um einen Sitz in der IHK-Vollversammlung als auch in einem IHK-Regionalausschuss bewerben können. Die Amtszeit der gewählten Unternehmensrepräsentanten startet am 1. April 2014 und dauert fünf Jahre. Insgesamt setzen sich über 3.000 Menschen ehrenamtlich in der IHK Kassel-Marburg für die Belange der regionalen Wirtschaft ein.

„Unsere Wahlen sind höchst demokratisch und in jeder Weise transparent. Das Online-Wahlportal wird Maßstäbe setzen, sicher nicht nur bei IHK-Wahlen“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Walter Lohmeier. Jedes IHK-zugehörige Unternehmen dürfe eine Stimme abgeben – gleichgültig, ob das Gewerbe über 100 Jahre alt ist oder einige Monate jung beziehungsweise ein Großkonzern oder ein Ein-Mann-Betrieb. „Fast 50 Prozent der IHK-zugehörigen Unternehmen zahlen keine Beiträge und dürfen dessen ungeachtet wählen, kandidieren und haben die gleiche Stimme wie zahlende Mitglieder“, erläutert Lohmeier. „Das ist ein Vorteil der gesetzlichen Mitgliedschaft.“

Die IHK Kassel-Marburg hat allen Unternehmerinnen und Unternehmern ein kostenfreies professionelles Fotoshooting angeboten und ihnen so gleiche Rahmenbedingungen in der Darstellung auf dem Wahlportal im Internet unter www.ihk-kassel.de/ihkwahl2014 ermöglicht. Getreu dem Motto „Aus der Region für die Region“ hat die IHK das Portal ausschließlich mit Spezialisten aus dem IHK-Bezirk realisiert.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg übernimmt als Körperschaft des öffentlichen Rechts hoheitliche Aufgaben, unter anderem in der Aus- und Weiterbildung sowie beim Erstellen von Exportdokumenten. Ferner ist die IHK Dienstleister für Unternehmen, indem sie zum Beispiel kostenlos Rechtsauskünfte erteilt sowie kostenlos Jungunternehmer in spe rund um die Existenzgründung berät. Die IHK steht allen Unternehmen – klein oder groß – in jeder Phase ihrer Existenz mit Rat und Tat zur Seite, von der Gründung über die Turnaround-Beratung bis zur Nachfolge. Außerdem vertritt sie das Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft gegenüber der Politik. (red)



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