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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bürgerinitiative Chattengau gegen Massentierhaltung gegründet

Gut besucht war die Gründungsversammlung der Bürgerinitiative Chattengau gegen Massentierhaltung. Foto: Jörg WarlichGudensberg. Am Wochenende wurde in einem bis auf den letzten Platz besetzten Veranstaltungsraum im Hotel Am Stadtpark in Gudensberg die Bürgerinitiative Chattengau gegen Massentierhaltung gegründet. Zirka hundert Menschen aus der Region diskutierten engagiert und leidenschaftlich über die industrielle Tierhaltung und die geplante Erweiterung des Geflügelschlachtbetriebes der Firma Plukon in Gudensberg.

Zur Einstimmung und Information referierte ein Mitglied des Organisationsteams über die Massentierhaltung im allgemeinen und die Situation im Chattengau im besonderen. Alle Anwesenden waren sich einig, dass Massentierhaltung nicht nachhaltig, unsozial, unethisch und ungesund ist und dass diese Art der Tiernutzung nicht mehr akzeptiert werden kann. Es wurden verschiedene Möglichkeiten diskutiert, wie man auf Politiker, Landwirte und Verbraucher so überzeugend einwirken kann, dass Massentierhaltung keine Zukunft mehr hat. Gefordert wurde eine Fleischproduktion, die die Umwelt und die menschliche Gesundheit schützt und annehmbare Lebensbedingungen für die Tiere garantiert.

Zum Abschluss der Versammlung wurde die Bürgerinitiative offiziell aus der Taufe gehoben. Mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer erklärten sich bereit, das bereits bestehende Organisationsteam zu verstärken. Viele wollen von Fall zu Fall mitarbeiten. Beschlossen wurde ein Demonstrationsmarsch mit abschließender Kundgebung am 22. Februar in der Gudensberger Innenstadt. (red)



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Ein Kommentar zu “Bürgerinitiative Chattengau gegen Massentierhaltung gegründet”

  1. Antonietta

    Über 90% der Tiere, die wir essen, kommen aus der Massentierhaltung. Dort werden sie in Käfige gepfercht oder zu Tausenden in Hallen ohne Fenster gesperrt und sie verletzen sich gegenseitig vor Panik. Viele verenden schon vor der Schlachtung. Massentierhaltung ist der pure Horror für Tiere.


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