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Ost-Mosheim: Auswärtssieg gegen HSG Eitra/Oberhaun

TSV Ost-MosheimOstheim. Nach dem Coup gegen Spitzenreiter Melsungen war man gespannt wie sich das Lubadel Team gegen einen schwächeren Gegner auswärts behaupten würde. Gewarnt von den Problemen im letzten Auswärtsspiel gegen Körle,  verlangte der Trainer gegen die noch abstiegsgefährdeten Eitraer eine professionelle Leistung in Abwehr und Angriff. Die Mannschaft konnte bis auf den Verletzten Philip Auth in Bestbesetzung antreten. Ost-Mosheim ließ nichts anbrennen und lag bereits nach vier Minuten mit 0:4 vorn. Doch Eitra gab nicht auf und konnte dann sogar zum 4:4 ausgleichen. Das Publikum schöpfte nun Hoffnung, doch die Antwort von Ost-Mosheim kam postwendend. Gestützt auf einen abermals sehr starken Alexander Lubadel im Tor setzte man sich beim 4:7 erneut ab. Eitra konnte den Abwehrwall von Ost-Mosheim nur selten überwinden, meist nur durch Gegenstöße oder sieben Meter.

Ost-Mosheim reichte im Angriff eine durchschnittliche Leistung um bis zur Pause die Vorentscheidung beim 12:18 herbeizuführen. Beide Mannschaften litten über 60 Minuten an den merkwürdigen Entscheidungen der Schiedsrichter, die zwar keine Mannschaft benachteiligten, doch aber zu erheblicher Unruhe in der Halle führten.

Bei etwas mehr Konzentration im Angriff wäre zur Pause schon eine noch höhere Führung möglich gewesen, da die Eitraer Abwehr den Sturmwirbel von Ost-Mosheim nicht wesentlich einschränken konnte. Nach der Pause machte Ost-Mosheim innerhalb von fünf Minuten aus dem 12:18 eine zehn Tore Führung zum 12:22. Mittlerweile hatte Mario Lubadel gewechselt, am Kreis wurde Björn König eingesetzt und für den Verletzten Amine Remus spielte Nicolas Bachmann auf der Mittelposition. Dieser wirbelte nun die Abwehr erst recht durcheinander und erzielt in 30 Minuten fünf Tore. Nicolas Bachmann entwickelte sich in der zweiten Hälfte als  torgefährlichster Angreifer.

Eitra bemühte sich, konnte aber den Rückstand nicht verkürzen und musste zum Schluss mit 37:25 eine empfindliche Niederlage hinnehmen. Ab der 40. Minute kam Peter Wambach zum Einsatz,  auch er passte sich dem schnellen Spiel an und trug sich mit drei sehenswerten Treffern in die Torschützenliste ein.

Die Mannschaft von Ost-Mosheim präsentierte sich sehr geschlossen und wurde der Favoritenrolle gerecht. Eitra/Oberhaun mühte sich zwar, doch konnte man Ost-Mosheim nicht stoppen und war auch mit der Niederlage in dieser Höhe noch gut bedient. Für Eitra gilt es nun in den nächsten beiden Spielen gegen Körle und Eschwege zu punkten, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht endgültig zu verlieren. Wobei man schon sagen muss, dass Körle mit den Jugendspielern eigentlich die bessere Mannschaft stellt. Wehmütig denkt man sicher in Eitra an die vergangenen Schlachten gegen Ost-Mosheim zurück, wo man eigentlich immer auf Augenhöhe gespielt hat.

Mannschaftsaufstellung

Ost-Mosheim:
Dennis Wittig 7/1, Alexander Lubadel 13; Nicolas Bachmann 5, Sebastian Wicke 3, Björn König 2, Wojtek Lalek 2, Daniel Kinnback, Amine Remus 2, Peter Wambach 3, Adrian Barbura 4, Florian Kusiek 5, Philip Bachmann 8/3, Martin Reinbold, Uwe Findeisen 3/3.

Vorschau
Samstag, 8. Februar, 19.30 Uhr Hochlandhalle Ostheim
TSV Ost-Mosheim – HSC Landwehrhagen

Im Hinspiel am 5. Oktober konnte Ost-Mosheim mit 21:28 Landwehrhagen auf Distant halten. Doch mittlerweile hat sich Landwehrhagen als stärkste Mannschaft des Tabellenmittelfeldes entwickelt. Zwar hat Landwehrhagen zuletzt gegen Alsfeld mit 24:27 verloren, doch die Mannschaft mit dem Spielertrainer Sven Hinz ist unberechenbar und jederzeit für eine Überraschung gut. Ost-Mosheim ist zwar Favorit, muss aber gegen Landwehrhagen schon alles aufbieten um auch weiterhin ohne Niederlage in der Hochlandhalle zu bleiben. Wenn die Mannschaft aber weiter so konzentriert spielt wir in den ersten drei Spielen dieses Jahres, müsste gegen Landwehrhagen auch der vierte Sieg in Folge möglich sein. (Jürgen König)



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