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Große Bereitschaft unter den Vereinen

Projekt „Vereine mit Zukunft“: In Gudensberg werden erste Maßnahmen umgesetzt

Gudensberg. Das Projekt „Ehrenamt sicher in die Zukunft“ geht in die zweite Runde. Als eine von acht Modellkommunen nimmt die Stadt Gudensberg an dem Landesprojekt teil, das darauf anzielt, ehrenamtliche Vereinsvorstände und Führungskräfte im ländlichen Raum zu gewinnen und zu halten. Während im vergangenen Jahr mithilfe von Fragebögen und Interviews Daten zur Beurteilung der Situation vor Ort gewonnen wurden, sollen in diesem Jahr konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Gemeinsam mit Vereinsvertretern entwickelte die Projektgruppe Ende Januar vier Ansätze, durch die die Vereine in ganz verschiedenen Bereichen Unterstützung erfahren können.

„Die Treffen mit den Vereinsvertretern sind immer sehr konstruktiv. Sie beweisen, dass unsere Vereine bereit sind, sich den Herausforderungen zu stellen, um auch zukünftig das Leben in Gudensberg mit zu gestalten“, sagt Lisa Völske von der Stadt Gudensberg. Gemeinsam mit Jochem Hamacher von der Ehrenamtsbörse „Mach mit in Gudensberg“ und der Soziologin Stefanie Koch begleitet sie das Projekt.

Fest steht bereits, dass es in diesem Jahr eine Seminarreihe für Vereine geben wird mit folgenden Themen:  Die Neuerungen für Vereine durch den Beitritt der Stadt Gudensberg zum Ordnungsbehördenbezirk Habichstwald (11. März, 19.30 Uhr im Bürgerhaus Gudensberg), Versicherungsrecht (unter anderem: „Welchen Versicherungsschutz gibt es für Nicht-Mitglieder?“), Steuerrecht (unter anderem: Der Umgang mit Sponsoring und Spenden), Strategien im Vorstandswechsel (unter anderem: Wie bereite ich einen Vorstandswechsel gekonnt vor?), Kommunikation im Verein (unter anderem: Was hat Vorstandswechsel mit Kommunikationsstrukturen und –formen zu tun?“)

Zusätzlich soll ein gemeinsamer Internetauftritt der Leistungen der Gudensberger Vereine erstellt werden. Hierbei ist wichtig, dass nicht der Verein, sondern immer die angebotene Leistung (zum Beispiel Tennis, Aerobic, Chorgesang) im Vordergrund steht. „Die Personen sollen über das Angebot an die Vereine herangeführt werden“, erklärt Jochem Hamacher von der Ehrenamtsbörse die Idee, die hinter dieser Art der Darstellung steht. Diskutiert wird zudem der Einsatz eines Bundesfreiwilligendienstleisters oder eines FSJ’lers als Übungsleiter bzw. Mitarbeiter bei den Vereinen. Dadurch könnten sich Vereine auch verstärkt in den Nachmittagsunterricht der Schulen einbringen. „Aktuell haben Vereine große Schwierigkeiten, für den Nachmittag Übungsleiter zu finden. Ein FSJ’ler würde dieses Problem lösen“, so Soziologin Koch. (red)



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