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Die Wirtschaft hat gewählt: Ergebnisse stehen fest

IHK-Wahlen 2014: Über 10 Prozent nutzen ihr Wahlrecht

ihk-wahl140222Kassel. Rund 6.700 stimmberechtigte IHK-Zugehörige haben sich entschieden und per Briefwahl abgestimmt: Die Unternehmer-Persönlichkeiten aus Nordhessen und dem Altkreis Marburg, die ihre Branche und ihre Region im IHK-Ehrenamt vertreten sollen, sind gewählt. Das endgültige Wahlergebnis wird am 28. Februar unter www.ihk-kassel.de im Bereich „IHK-Wahl 2014“ in der Rubrik „Wahlbekanntmachungen“ zu finden sein. 77 Sitze waren in der Vollversammlung zu vergeben, weitere 150 in den sechs IHK-Regionalausschüssen. Die neue Legislaturperiode der Vollversammlung und Regionalausschüsse beginnt am 1. April und dauert fünf Jahre. Im April wird dann auch in der konstituierenden Sitzung der Vollversammlung der neue IHK-Präsident gewählt, in den konstituierenden Sitzungen der Regionalausschüsse deren Vorsitzende.

„Herzlich bedanken möchte ich mich bei den über 300 Unternehmer-Persönlichkeiten aus der regionalen Wirtschaft, die für ein IHK-Ehrenamt kandidiert haben und Verantwortung übernehmen wollen“, sagt der Vorsitzende der IHK-Wahlkommission und Mitglied des IHK-Präsidiums, Detlef Kümper. „In der Unternehmerschaft erweist sich das Interesse am freiwilligen Engagement für die Belange der regionalen Wirtschaft als groß.“ Das belegt die Tatsache, dass aktuell 100 Kandidaturen mehr eingegangen sind (insgesamt 466) als bei der vergangenen Wahl im Jahr 2009. „Ein tolles Ergebnis“, lobte Kümper.

Am 19. Februar wurden die Stimmen ausgezählt, die für die Wahlen zur Vollversammlung und den sechs Regionalausschüsse bei der IHK eingegangen sind – wie üblich unter der Regie der IHK-Wahlkommission. Rund 10,4 Prozent machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Absolut haben sich damit rd. 6.700 Unternehmerinnen und Unternehmer aus den Branchen Industrie, Handel und Dienstleistungen an den Wahlen zur IHK-Vollversammlung und den Regionalausschüssen beteiligt.

Dabei reicht die Spannweite der abgegebenen Stimmen weit. So ist schon traditionsgemäß die Wahlbeteiligung in der Industrie deutlich höher als bei den Dienstleistern und im Einzelhandel. So beteiligten sich rund 24 Prozent der Unternehmen des Bergbaus und der Chemischen Industrie an den Wahlen, während die Dienstleister und der Einzelhandel eine Wahlbeteiligung von rund 8 Prozent erreichen. Aber auch das Kreditgewerbe weist mit über 20 Prozent eine hohe Wahlbeteiligung aus. Die Unternehmen, die im Handelsregister eingetragen sind, erreichen eine Wahlbeteiligung von rund 19 Prozent.

Von den 77 gewählten Kandidatinnen und Kandidaten sind rund 57 Prozent erstmals in die Vollversammlung gewählt worden. Damit besteht nach Erachten der IHK im höchsten Gremium der IHK eine gute Mischung aus neuen und bewährten Kräften, die künftig die Grundlagen der IHK-Arbeit bestimmen und sich für die Stärkung unseres Wirtschaftsstandorts einsetzen werden.

Der Frauenanteil beträgt rund 21 Prozent und liegt damit auf dem Niveau der vergangenen Wahl.

„Mit ihrer Wahl haben die Unternehmerinnen und Unternehmer ein deutliches Zeichen zur Stärkung der kleinen und mittelständischen Unternehmen in der Region gesetzt. Damit ist die IHK gut gerüstet, den zukünftigen Herausforderungen in der Region zu begegnen und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts zu gestalten“, ist sich IHK-Chef Dr. Walter Lohmeier sicher.

„Mit der Wahlbeteiligung“, so Dr. Walter Lohmeier weiter, „sollten wir zufrieden sein, wenngleich wir uns immer mehr wünschen dürfen. Die IHK-Wahlen sind aber nicht mit politischen Wahlen, wo sich Parteien und Spitzenkandidaten aufstellen und wir eine totale Medienpräsenz erleben, zu vergleichen. Rund 6.700 Wähler geben der neuen Vollversammlung in jedem Falle eine gute demokratische Legitimation.“

Unter den gewählten Unternehmern sind auch der bisherige IHK-Präsident Prof. Dr. Martin Viessmann und die bisherigen Vizepräsidenten Prof. Dr. Ludwig Georg Braun sowie Jörg Ludwig Jordan, die in ihren Wahlgruppen mit hohem Stimmenanteil bestätigt wurden. (red)



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Ein Kommentar zu “Die Wirtschaft hat gewählt: Ergebnisse stehen fest”

  1. michael pramann

    Ein schlag ins Gesicht einer „Demokratie“,…. die ja éh keine ist.
    10% Wahlbeteiligung rechtfertigt längst keine keine Legitimation!
    In der DDR betrug die Wahlbeteiligung zur Volkskammer 98 % und die DDR wurde im Westen als Regime verschrien.
    Wie bitte, soll man das hier titulieren?

    Was hat eine Zwangsmitgliedschaft in einer Demokratie zu suchen, wenn man denn überhaupt von Demokratie und Rechts-Staat reden kann?

    Zwangsmitglied der Handwerkskammer Hildesheim
    Freiwilliges Mitglied im Bundesverband für freie Kammern ( http://www.bffk.de )


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