Startseite


Ihre Werbung hier!

Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Inflationsrate sinkt im Februar auf 1,0 Prozent

Hessen. Das Niveau der Verbraucherpreise in Hessen lag im Februar 2014 um 1,0 Prozent höher als vor einem Jahr. Im Januar hatte die Inflationsrate 1,2 Prozent betragen. Binnen Monatsfrist stieg das mit dem Verbraucherpreisindex gemessene Preisniveau um 0,4 Prozent. Gründe hierfür sind steigende Preise für Bekleidung (plus 3,6 Prozent gegenüber Januar 2014) infolge des Kollektionswechsels zur Frühjahrsmode sowie saisonbedingt höhere Preise für Pauschalreisen (plus 10,4 Prozent). Vor einem Jahr, im Februar 2013, stieg das Preisniveau stärker (plus 0,7 Prozent), sodass sich im Februar 2014 die Inflationsrate aufgrund des Basiseffektes abschwächte.

Das Preisniveau für Energie (Haushaltsenergie und Kraftstoffe) lag im Februar zwar um 0,5 Prozent über dem Vormonatswert, aber aufgrund der Preisrückgänge in den vergangenen Monaten 2,9 Prozent niedriger als im Februar 2013. Die Preisentwicklung der einzelnen Energieprodukte verlief unterschiedlich. Heizöl (plus 1,5 Prozent), Benzin (plus 1,0 Prozent), Diesel (plus 0,9 Prozent) und Strom (plus 0,2 Prozent) verteuerten sich gegenüber dem Vormonat. Erdgas (minus 0,1 Prozent) und Autogas (minus 1,2 Prozent) wurden billiger. Binnen Jahresfrist stiegen die Preise für Strom und Erdgas jeweils um 2,1 Prozent. Billiger wurden Heizöl (minus 9,0 Prozent gegenüber Februar 2013), Benzin (minus 7,2 Prozent), Diesel (minus 6,5 Prozent) und Autogas (minus 4,9 Prozent). Ohne Energie gerechnet lag die Inflationsrate im Februar bei 1,6 Prozent (Januar 2014: plus 1,7 Prozent).

Der Rückgang des Preisniveaus für Nahrungsmittel (minus 0,4 Prozent gegenüber Januar 2014) ist vor allem durch niedrigere Preise für Obst (minus 4,1 Prozent) verursacht. Aber auch Gemüse (minus 0,5 Prozent), Speisefette und -öle (minus 0,4 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (minus 0,1 Prozent) wurden billiger. Für Fisch (plus 1,0 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (plus 0,4 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (plus 0,1 Prozent) zahlten die Verbraucher mehr als im Vormonat. Gegenüber Februar 2013 verteuerten sich Nahrungsmittel insgesamt um 2,7 Prozent. Besonders deutlich stiegen binnen Jahresfrist die Preise für Speisefette und -öle (plus 9,9 Prozent), Molkereiprodukte und Eier (plus 9,2 Prozent) sowie Fisch (plus 6,3 Prozent). Obst (plus 2,6 Prozent), Gemüse (plus 2,5 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (plus 1,3 Prozent) verteuerten sich ebenfalls. Fleisch und Fleischwaren (minus 1,1 Prozent) wurden billiger.

Die Preise langlebiger Gebrauchsgüter lagen im Februar 2014 um 1,0 Prozent unter dem Niveau von Februar 2013. Deutlich billiger wurden insbesondere Produkte der Unterhaltungselektronik (minus 5,8 Prozent), darunter vor allem Laptops (minus 11,6 Prozent), Fernsehgeräte (minus 8,9 Prozent) und Digitalkameras (minus 7,5 Prozent). Auch bei Haushaltsgeräten setzte sich der Trend sinkender Preise (minus 1,4 Prozent) fort.

Dienstleistungen (ohne Wohnungsmieten) verteuerten sich im Februar binnen Jahresfrist durchschnittlich um 1,9 Prozent. Höhere Preise zahlten die Verbraucher u. a. für Verbundfahrkarten (plus 3,5 Prozent), Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben (plus 2,7 Prozent) und den Besuch von Gaststätten (plus 2,3 Prozent). Die Wohnungsmieten, deren Gewicht im Verbraucherpreisindex gut ein Fünftel beträgt, lagen im Februar 1,6 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. (red)



Tags: , , , ,


Ähnliche Beiträge

Bisher keine Kommentare


Einen Kommentar schreiben

© 2006-2017 SEK-News • Powered by WordPress • Theme by: BlogPimp/Appelt MediendesignBeiträge (RSS) und Kommentare (RSS)Impressum + DatenschutzAGB





Facebook Auto Publish Powered By : XYZScripts.com