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MT gastiert bei Altmeister Gummersbach

mt140314Gummersbach/Melsungen. Nach der Heimserie von vier Spielen in Folge (inklusive DHB-Pokal) muss sich die MT Melsungen nun zweimal hintereinander in fremden Hallen bewähren. Zunächst führt die Reise am Sonntag, 16. März, ins Oberbergische, zum Altmeister VfL Gummersbach. Anwurf zu der Begegnung des 26. Spieltages der DKB Handball-Bundesliga in der Gummersbacher Schwalbe Arena ist um 17.15 Uhr. Das Spiel wird per kostenlosem Internet-Livestream von Radio HNA übertragen.

Der Höhenflug der MT Melsungen mit drei Siegen in Folge, darunter auch der Coup gegen Tabellenführer THW Kiel, endete abrupt mit der völlig unerwarteten Heimniederlage gegen die HSG Wetzlar. Der hessische Rivale düpierte die MT geradezu mit 32:24. Nun wollen sich die Rotweißen am Sonntag mit einem Sieg in Gummersbach rehabilitieren. Dass aber die Oberbergischen trotz ihres 12. Tabellenplatzes alles andere als ein “dankbarer” Gegner sind, musste die MT im Hinspiel erfahren. Der VfL entführte  Anfang September beim 32:30 beide Punkte aus der Rothenbach-Halle. Tröstlich für die Nordhessen war dann sieben Wochen später der Sieg in der 2. DHB-Pokalrunde.

Bevor der MT-Trainer mit seinen Schützlingen die Vorbereitung auf den VfL Gummersbach begann, stand zunächst zum Wochenbeginn die Analyse der Derbyniederlage auf dem Stundenplan. Tenor der Selbstreflexion:  Die ganze Mannschaft hat sich durch die Euphorie, entfacht nach dem Sieg gegen Kiel, zu sehr in Sicherheit gewogen. “Keiner hat wohl ernsthaft daran gedacht, dass gegen Wetzlar etwas schief gehen könnte”, fasst Michael Roth zusammen, was sich zuvor in der Mannschaft offenbar breit gemacht hatte. “Das zeigt auch – und hier wiederhole ich mich – dass wir noch keine Spitzenmannschaft sind. Wie übrigens auch unser Tabellenplatz belegt. Wir sind zwar dichter an die fünf besten Teams heran gerückt, befinden uns eben aber einen Platz dahinter”, so der MT-Coach.

In Gummersbach werden beide Kontrahenten wohl in Bestbesetzung antreten können. Voraussetzung auf Seiten der MT ist, dass sich Torwart Per Sandström von seiner Bänderdehnung erholt, die er sich letzten Samstag beim Aufwärmen vor dem Hessenderby zugezogen hat. Die Entscheidung, ob er mitwirken kann, fällt erst kurz vor dem Spiel. Gastgeber Gummersbach muss nach wie vor auf die Langzeitverletzten Philipp Jaeger (Linksaußen) und Jan-Lars Gaubatz (Rückraum rechts) verzichten. Hingegen sind die Leistungsträger, u.a. Nationaltorhüter Carsten Lichtlein, Linksaußen-Sprungwunder Raul Santos und Rückraumscharfschütze Barna Putics an Bord.

Eine Premiere feiert die MT mit dem Gastspiel in Gummersbach. Zum ersten Mal spielen die Nordhessen gegen den VfL in der Schwalbe Arena. Die rund 4.000 Handballfans Platz bietenden Multifunktionshalle wurde nach zehnmonatiger Bauzeit kurz vor Saisonbeginn eröffnet. Zuvor spielten die Blauweißen in der altehrwürdigen und nur 2.100 Zuschauer fassenden Eugen-Haas-Sporthalle. Mit dem Umzug hat sich prompt auch der Besucherschnitt nach oben bewegt. Der VfL liegt mit rund 3.500 Fans pro Heimspiel knapp vor der MT, die sich inzwischen auf etwa 3.200 gesteigert hat. Zum Spiel am Sonntag rechnet der Gastgeber übrigens mit einer ausverkauften Halle. Nicht zuletzt auch wegen der gelungenen Eigenwerbung durch den Auswärtssieg zuletzt in Eisenach.

Michael Roth indes erinnert vor dem Trip ins Oberbergische auch noch einmal mahnend an eine Konstellation zu Saisonbeginn. Als die MT am ersten Spieltag die Füchse Berlin abgekanzelt hatte, fuhr sie mit stolz geschwellter Brust nach Lübbecke und handelte sich prompt eine 10-Tore-Schlappe ein. Und dann kam der VfL Gummersbach – das Ergebnis ist bekannt. “Ich hoffe, das Spiel gegen Wetzlar war ein weiterer Lerneffekt für uns. Und so werden wir am Sonntag alles daran setzen, dass sich die Geschichte in diesem Fall eben nicht wiederholt”, so der Coach. (Bernd Kaiser)

Bisherige Bundesligavergleiche: 17 Spiele, 13 Siege VfL, 4 Siege MT.

Schiedsrichter in Gummersbach: Robert Schulze / Tobias Tönnies (Magdeburg), DHB-Aufsicht: Frank Wenz.

HNA-Fanservice: Livereportage mit Bernd Kaiser via kostenlosem Internetstream auf radiohna.de.



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