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IV Klärwerk lud zur Jahreshauptversammlung ein

bernd-zuschlag140324Borken. Erstmals fand eine Veranstaltung der Interessenvertretung Klärwerk e. V. im Gesellschaftsraum des Cafés Kohldampf in Borken statt. Dorthin hatte der Vorstand von Nordhessens wohl größter Bürgerinitiative für Donnerstag, 20. März, 19 Uhr, seine zahlreichen Mitglieder und interessierte Gäste aus nah und fern zur diesjährigen Jahreshauptversammlung eingeladen. Im Verlauf seiner Rede konnte der Vorsitzende Bernd Zuschlag wieder einmal aus den Vollen schöpfen. Auch für 2013 kann der Verein auf ein insgesamt ereignisreiches und zumindest zufriedenstellendes Jahr zurückblicken. Das Gebilde IV Klärwerk ist inzwischen weit über die Kreisgrenzen hinaus bekannt, erfreut sich extern großer Wertschätzung und unterhält Beziehungen zu weiteren gleichartigen hessischen Bürgerverbänden. Mit derzeit nahezu 430 Mitgliedern stellt man weiterhin eine nicht zu unterschätzende Kraft in Borken dar.

Für Bürgerinitiativen nicht unüblich sind Probleme mit der Veröffentlichung kritischer Beiträge in kommunalen Verkündungsblättern. So ist auch das Verhältnis zu den redaktionellen Stellen im Rathaus nicht frei von Differenzen, was Interpretation und Meinungsvielfalt betrifft. Hier ist noch reichlich Nachbesserungsbedarf von Nöten, um zur angebotenen „konstruktiven Zusammenarbeit“ zu gelangen.

Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist und bleibt das Bemühen, Borkens Haus- und Grundstückseigentümer (und deren Mieter) auf zukünftig zu erwartende (neue) Belastungen einzustimmen und sie mit möglichst detaillierten Informationen zu versorgen. Der Verein beschäftigt sich eingehend mit in Frage kommenden Themen, sammelt aus-sagefähiges Material, wertet es aus und veröffentlicht die aufgearbeiteten Ergebnisse über Internetseiten und regionale Pressemedien einem zunehmend wachsenden interessierten Leserkreis. Im Verlauf eines speziell ausgerichteten Informationsabends im Bürgerhaus Borken nahmen etliche Besucher 2013 die Gelegenheit wahr, sich praxisnah vor Ort mit den angekündigten Änderungen frühzeitig vertraut zu machen und im Bedarfsfall dazu Fragen zu stellen.

heinz-kimpel140324Kompetente und sachkundige Vereinsangehörige hatten zuvor nicht nur zahlreiche ratsuchende Mitglieder unterstützt, als es darum ging, besonders älteren oder sonstigen überforderten Mitbürgern in Sachen Abwassersplittingverfahren helfend unter die Arme zu greifen, um die notwendigen Korrekturen der eingereichten Flächenskizzen ihrer Grundstücke vorzunehmen. Die Vereinsführung forderte zudem recht erfolgreich alle ortsansässigen und auswärtigen Betroffenen auf, regen Gebrauch von diesem Recht zu machen. (red)

Kostspielige Werterhöhungen
Für Verärgerung sorgen in der Nachbargemeinde Schwalmstadt so genannte Ausgleichsbeiträge zur „Bodenwerterhöhung“. Diese wurden nach zuvor erfolgten Sanierungsarbeiten erhoben. Grundgedanke ist der Grundstücksmehrwert. Dies entspricht § 142 Baugesetzbuch (Sanierungssatzungen) und kann bei einer Grundstücksgröße von 800 m² den zahlungspflichtigen Eigentümer 6.400,– € kosten. Der Kommune steht es frei, ein bestimmtes Gebiet als Sanierungsfall festlegen (Beispiele: Altstadtsanierung, Projekt „Unser Dorf soll schöner werden“ usw.). Ist das zukünftig auch für Borken(Hessen) denkbar?

Finanzlage
Wie in den Vorjahren konnte Hauptkassierer Heinz Kimpel gesicherte Finanzen vorweisen. Keine Beanstandungen sowie eine jederzeit nachvollziehbare fehlerfreie Abrechnung bescheinigte ihm Wilhelm Plock im Namen der Revisoren und beantragte daraufhin die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2013. Anschließend wurden die amtierenden Funktionsträger Ingrid Baumann (Vertreterin), Karl-Heinz Flecke und Wilhelm Plock als Kassenprüfer per Wiederwahl bestätigt.

Neues Splittingverfahren
Mit der Materie befasste Vereinsangehörige informierten die gespannt lauschenden Besucher mithilfe moderner Bildschirmpräsentationstechnik über das neue Abrechnungsverfahren zur Ermittlung der zukünftigen Wasserrechnung. Auf diese Weise konnte ein Einblick in den strukturellen Aufbau praxisnah erläutert werden. Besonderes Interesse weckte die unterschiedliche Kostenstruktur der beiden voneinander unabhängigen Klärwerke Gombeth und Trockenerfurth und die daraus resultierenden Folgen für die jeweils angeschlossenen Haushalte.

Öffentlicher Auftritt
Der Verein beabsichtigt, auch in diesem Jahr einen für jedermann zugänglichen öffentlichen Informationsabend durchzuführen. Datum, Ort und Thema werden die Angehörigen des Vorstandes im Verlauf ihrer nächsten Zusammenkunft festlegen.



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