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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Demographischer Wandel: Roth referierte in Borken

spd60plus140402Borken. Auf Einladung des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft (AG)  SPD 60 plus Hessen Nord, Siegfried Richter (Homberg) , referierte der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth, auf der Bezirkskonferenz der AG SPD 60 plus in Borken über die Herausforderungen des demographischen Wandels. Roth wies eindringlich darauf hin, dass die unterschiedlichen Entwicklungen der gesellschaftlichen Alterung in Europa gemeinsame Lösungen zwingend erforderlich machen. So gebe es in zahlreichen Ländern eine extrem hohe Jugendarbeitslosigkeit, in anderen wiederum bestehe zukünftig ein erheblicher Fachkräftemangel. Ziel müsse es sein, verstärkt Anstrengungen zu unternehmen, damit sowohl Arbeitslose als auch nichtberufstätigen Frauen der Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtert wird. Die Kandidatin der SPD für die Europawahl, Martina Werner, hob in ihrem Grußwort hervor, dass besonders die strukturschwachen Gebiete in Europa gefördert werden müssen.

Die AG 60 plus ist mit mehr als 12.000 Mitgliedern im Bezirk Hessen Nord mit Abstand die größte AG der SPD im Bezirk. Hieraus leitete der Vorsitzende der AG, Siegfried Richter, auch die besondere Verantwortung für eine sozial gerechte Gestaltung der Zukunft mit besonderer Beachtung der nachfolgenden Generationen ab. Dies prägt auch die Arbeit der AG im Berichtszeittraum.

Um Konflikte zwischen den Generationen nicht aufkommen zu lassen,  haben die beiden Vorstände der AG 60 plus und JUSOS eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich mit Bildung, Perspektivlosigkeit, Arbeit, Armut und Gesundheit sowie der Altersversorgung gemeinsam beschäftigen wird. In den vergangenen zwölf Monaten lagen die Schwerpunkte der AG unter anderem bei den Themen Karenzzeit für Spitzenpolitiker; paritätische Finanzierung der Gesundheitsversorgung, Erstattung versicherungsfremder Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung durch Steuermittel. Zu diesen und weiteren Themen verabschiedete die Konferenz entsprechende Anträge an die Bundes- und Landtagsfraktion Der AG sei es bewusst, dass die von den Mitgliedern der SPD gewollte Große Koalition Kompromisse erfordere, sie werdejedoch darauf achten, dass der Koalitionsvertrag eingehalten werde. (red)



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