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FC Homberg wirbt für Kampagne Gewalt geht nicht

fc-homberg140410Homberg. Der FC Homberg 1924 e. V. geht weiterhin aktiv gegen ausländerfeindliche Tendenzen in unserer Gesellschaft vor und nimmt nun auch an der Kampagne des Schwalm-Eder-Kreises „Gewalt geht nicht!“ teil. „Gewalt geht nicht!“ ist eine klare Aussage und ein deutliches Bekenntnis für ein friedliches, tolerantes und demokratisches Miteinander im Schwalm-Eder-Kreis. Das kreiseigene Projekt versteht sich als Plattform für weitere Initiativen und Projekte zur Förderung von Toleranz und Demokratie in unserem Landkreis. Der FC Homberg wurde bei der Ausstattung der A- und B-Jugendmannschaften mit neuen Trainingsanzügen unterstützt. Diese tragen deutlich sichtbar das Logo der Kampagne. Dank gilt an Matthias Walther (Cine Royal Fritzlar) für die großzügige Finanzierungshilfe. Die Maßnahme wurde zudem unter anderem vom Projektleiter des Schwalm-Eder-Kreises, Stephan Bürger, mit Info-Vorträgen und Workshops zur Anti-Diskriminierung begleitet. So ist der FC Homberg unter anderem auch Teilnehmer des Fairplay- Forums des Hessischen Fußballs „Nein! zu Diskriminierung und Gewalt“.

Hintergrund des Vereinsengagements ist die Tatsache, dass es immer wieder zu Gewalt und Diskriminierungen im Fußball kommt. Negative Höhepunkte der vergangenen Jahre waren zum Beispiel Affengeräusche bei farbigen Spielern während der Europameisterschaft 2012 oder der Tod eines ehrenamtlichen Linienrichters in den Niederlanden, der von Jugendlichen zu Tode geprügelt wurde. Auch der Schwalm-Eder-Kreis war und ist von rechtsextremen Übergriffen betroffen – nicht nur auf dem Fußballplatz.

Der FC Homberg bietet mit seinen neun Jugendmannschaften, zwei Herrenmannschaften, Alt-Herrenmannschaft und seiner Schiedsrichterabteilung über 200 Aktiven unterschiedlichsten Alters und Herkunft ein sportliches Zuhause. Jeder, der in dem Verein Sport treiben möchte, hat ein Recht darauf, fair und ohne Vorurteile aufgenommen zu werden. Der FC Homberg hat sich daher verpflichtet, verbindlich für Integration, Vielfalt und Respekt – gegen Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Gewalt im und um den Fußball einzutreten und Maßnahmen zu ergreifen, um die Spieler, Eltern und Betreuer diesbezüglich aufzuklären.

Nähere Informationen unter www.gewalt-geht-nicht.de und www.fairplay-hessen.de. (red)



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