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Leichtathleten absolvierten Trainingslager im Waldstadion

ajw140418aMelsungen. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!“ Während viele Sportler zur Saisonvorbereitung in den Süden reisen, nahmen sich die Melsunger Leichtathleten das Wort des Dichterfürsten Goethe zu Herzen und führten ein einwöchiges Trainingslager unter der Anleitung von Alwin J. Wagner auf den Sportanlagen ihrer Heimatstadt durch. „Wir haben in Melsungen hervorragende Anlagen, auf denen wir unsere Athleten optimal vorbereiten können“, sagte MT-Leichtathletik-Chef Hans-Jörg Engler.

Obwohl vor zwei Wochen ein neuer Kraftraum in der Stadtsporthalle eingeweiht wurde, konnte man diesen  Fitnessraum nicht benutzen, weil die Leichtathleten keinen Schlüssel für diesen Trainingsraum erhielten und somit vor verschlossener Türe standen.  Dennoch holten sie sich die konditionellen Grundlagen für die bevorstehende Freiluftsaison durch wettkampfspezifisches Training. Während am Vormittag im gepflegten Waldstadion Gymnastik, Koordination und Schnelligkeitsausdauer trainiert wurde, standen am Nachmittag Technik- und Krafttraining sowie Bergläufe auf dem Programm. Die motivierte und homogene Truppe konnte sich somit optimal für die im Mai anstehenden Qualifikationswettkämpfe für die Kreis- und nordhessischen Meisterschaften vorbereiten.

ajw140418bajw140418d„Das Training in einer so harmonischen Gruppe, wie sie seit Jahren bei uns Leichtathleten besteht,  macht mir sehr viel Spaß. Wir motivieren und helfen uns gegenseitig, wenn der innere Schweinehund mit dem Knurren beginnt“,  betonte Henri Alter, der vor zwei Monaten in Sindelfingen als Siebter bei den deutschen Jugendmeisterschaften im Speerwerfen bundesweit aufhorchen ließ.

Alwin J. Wagner hatte sich vor Beginn des Trainingslagers ausführlich Gedanken über die Durchführung und die Inhalte gemacht. In einem anspruchsvollen und akribisch geplanten Programm wurden realistische Ziele festgelegt, die jeder Teilnehmer erreichte. „Teilweise nahmen 15 Jugendliche an dieser Maßnahme teil. Wenn  sich die jungen Sportler in der letzten Ferienwoche gut erholen, können sie im Mai richtig loslegen und sich mit ihren Leistungen für die Landes- und deutschen Meisterschaften empfehlen,“ bemerkte der Trainer, der immer darauf achtete, dass niemand überfordert wurde.

ajw140418cajw140418eDer 18-jährige Tobias Stang aus Malsfeld fand lobende Worte für die Trainingsinhalte und hob hervor: „Wir haben in Form eines Blocktrainings täglich zweimal trainiert und den Körper dadurch bewusst in ein „Übertraining“ gebracht. Nebenbei konnte ich auch den Abi-Stress ausschalten und meinen Kopf freibekommen“.  Und die 17-jährige Karolin Siebert, zweimalige hessische U18-Meisterin über 400 Meter und 400m-Hürden, brachte es auf den Punkt:  „Durch die Trainingsvielfalt, aber auch durch den Spaß und die Erholung können wir nach den Trainingsergebnissen  in eine gute Saison blicken!“ (ajw)



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