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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Kreis fördert sozialmedizinische Beratungsstelle der AWO

Schwalm-Eder. Der AWO-Kreisverband Schwalm-Eder e.V. ist seit dem Jahr 2000 Träger der sozialmedizinischen Beratungsstelle –  Beratungsstelle für Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität – und bietet Beratungen nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz (SchKG) an. Landrat Neupärtl teilt mit, dass der AWO Kreisverband kürzlich seinen Sachbericht für das Jahr 2013 dem Kreisausschuss vorgelegt hat. Er betont, dass der Schwalm-Eder-Kreis die Arbeit der sozialmedizinischen Beratungsstelle auch im Jahr 2014 mit einem Betrag von 20.000 Euro unterstützen werde.

Die Beratungsstelle informiert und berät gemäß den gesetzlichen Vorgaben zu allen Aspekten und Problemen, die mit Partnerschaft, Sexualität, Familienplanung, Schwangerschaft und Empfängnisverhütung zu tun haben. Ein Arbeitsschwerpunkt ist neben der Einzelberatung die sexualpädagogische Gruppenarbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Als neues und niedrigschwelliges Angebot bietet die Beratungsstelle im Laufe des letzten Jahres Online-Beratungen an. Dies entspricht vor allem den Kommunikationsformen der jüngeren Generation.

Landrat Neupärtl berichtet, dass im Jahr 2013 im Beratungszentrum insgesamt 747 Einzelberatungen und 39 sexualpädagogische Gruppenveranstaltungen durchgeführt wurden. Die Anzahl der Schwangerschaftskonfliktberatungen habe sich mit 124 gegenüber 116 im Vorjahr wieder geringfügig erhöht. Der Anteil der Jugendlichen unter 20 Jahren sei leicht gestiegen. 79 Prozent der Konfliktberatungen seien von Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren in Anspruch genommen worden, wobei die Altersgruppe 30 bis 39 Jahre mit 9 Prozent deutlich angestiegen sei. Dagegen habe es weniger Konfliktberatungen bei Frauen über 40 Jahren gegeben. 37 Prozent der Frauen waren alleinlebend, 59 Prozent lebten in einer Partnerschaft und 68 Prozent  hatten bereits Kinder.

Die Gründe für einen in Erwägung gezogenen Schwangerschaftsabbruch sind vielschichtig und hängen oftmals auch von der psychischen Gesundheit und Stabilität der Betroffenen ab. Als häufigste Gründe hätten die Frauen die finanzielle Situation, berufliche Nachteile, Altersgründe, keinen Ausbildungsabschluss und eine bereits abgeschlossene Familienplanung genannt.

Landrat Neupärtl erklärt abschließend, dass die sozialmedizinische Beratungsstelle und deren Arbeit ein fester Bestandteil des sozialen Netzwerkes des Schwalm-Eder-Kreises sei und daher vom Kreisausschuss auch finanziell unterstützt werde. (red)



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