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Innung begrüßt Energiesparkampagne des Landkreises

arno-hucke140618Schwalm-Eder. „Nicht erst die Ukrainekrise macht das Thema Energieeinsparung zum Dauerthema. Vielmehr ruft uns der Konflikt unsere Abhängigkeit von Energien anderer Länder erneut ins Gedächtnis“, sagte Arno Hucke (Freudenthal), Obermeister der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Schwalm-Eder auf der Jahreshauptversammlung in Homberg. Gemeinsames Ziel müsse es daher sein, die Energie so effizient wie möglich zu nutzen. Noch immer schlummere ein großes Sparpotenzial in den Heizungskellern. Nicht immer müsse es eine neue Anlage sein. Auch kleinere Schritte helfen manchmal weiter. Folgerichtig unterstützt die Innung auch die Initiative des Landkreises  „Drehzahl reduzieren Energiesparprämie kassieren“ ideell und auch finanziell. Mit der Aktion werde ein Anreiz geschaffen, sich mit Energiefressern zu beschäftigen.

Der Austausch einer Heizungspumpe kostet, je nach Pumpe und Aufwand für den Einbau zwischen 300 und 400 Euro. Die neuen Pumpen verbrauchen allerdings zirka 30 bis 50 Prozent weniger Strom als alte Pumpen. „Wenn man bedenkt, dass die Pumpen fast rund um die Uhr laufen, dann sind die Kosten für die neue Pumpe schnell wieder drin“, rechnet Hucke vor. Durch die Gemeinschaftsaktion erhält der Antragsteller zudem einen Zuschuss von 50 Euro je Pumpe. Maximal können zwei Pumpen gefördert werden. Antragsberechtigt sind nur Privatpersonen, die im Landkreis wohnen und einen im Landkreis ansässigen Fachbetrieb beauftragen.

Informationen: www.klimaschutz-schwalm-eder.de
Fachbetriebe: www.sanitaer-innung-schwalm-eder.de

Förderung
Unabhängig von dem Engagement des Landkreises gibt es für viele Energiesparmaßnahmen zinsgünstige Darlehn oder Zuschüsse. „Das Zusammenspiel zwischen neutraler Beratung und fachlicher Umsetzung zahle sich für den Kunden aus“, erklärte Obermeister  Hucke und begrüßte Energieberater Dipl.-Ing. Jochen Steube aus Malsfeld, der Gast der Innungsversammlung war. Neben der Beratung sei die Antragstellung und die Begleitung der Umsetzung die wesentliche Aufgabe eines guten Energieberaters. „Die Einsparpotenziale liegen bei Altbauten oft deutlich über 50 Prozent“ sagte Steube. Er wies darauf hin, dass neben der Förderung der Energiesparmaßnahme, auch die Kosten des Energieberaters förderfähig sind. Damit minimieren sich die Kosten für den Auftraggeber spürbar.

Energiewende sucht Macher
Die Suche nach geeigneten Auszubildenden wird sich weiter erschweren und die Betriebe müssen noch mehr Anstrengungen unternehmen, um den passenden Jugendlichen an ihren Betrieb zu binden. Dieser allgemeine Trend betreffe alle Berufe und auch den des Anlagenmechanikers, wie das Berufsbild heute heißt. Dabei sind die Chancen auf eine Lehrstelle alles andere als schlecht. „Trotz der Megathemen: Energie und Umweltschutz rennen uns die jungen Leute nicht gerade die Bude ein“, sagte Hucke etwas nachdenklich. Die Energiewende kann nicht herbeigeredet werden, sie muss vor Ort umgesetzt werden. Dazu braucht es junge Menschen, die die komplexe Technik verstehen und die verschiedenen Bausteine intelligent verknüpfen. Hucke warb bei den Innungsfachbetrieben, weiterhin auszubilden und aktiv auf die jungen Leute zuzugehen. (red)



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