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Entschlossen gehandelt, als ein Menschenleben in Gefahr war

Hessische Rettungsmedaille an Nimrod Kuhn und Michael Lindemann  verliehen

Obergrenzebach. Europastaatssekretär Mark Weinmeister hat heute Nimrod Kuhn und Michael Lindemann  die Hessische Rettungsmedaille verliehen. Ende Oktober 2011 befreiten beide einen 62-jährigen Mann aus seinem brennenden Haus und retteten ihm damit das Leben. „In einer Situationen, bei der es um Leben und Tod ging, haben sie nicht weggeschaut, sondern entschlossen, mutig und beherzt gehandelt und damit ein Leben gerettet! Die Medaille ist Ausdruck unserer Wertschätzung für ihre Hilfe für Menschen in Not“, sagte Weinmeister bei einer Feierstunde in der Hessischen Staatskanzlei.

Am 31. Oktober 2011 brannte in Obergrenzebach ein Haus. Nimrod Kuhn und Michael Lindemann verlegten ein paar Häuser weiter neues Pflaster. Durch den entstehenden Qualm nahmen sie den Brand wahr und begaben sich zu dem brennenden Haus. Im Garten befand sich der 62-jährige Eigentümer, der, offenbar unter Schock, durch die Kellertür wieder ins Haus lief. Beide Retter eilten dann zur vorderen Eingangstür und vernahmen ein auffälliges Krachen. Nimrod Kuhn trat mit zwei Tritten den unteren Teil der Glastür ein und beide betraten den Hausflur. In dem dichten Qualm sahen sie den fast ohnmächtigen Hauseigentümer gekrümmt auf dem Boden liegen und trugen diesen aus dem brennenden Haus. Die Helfer brachten den hilflosen Mann auf der gegenüberliegenden Straßenseite in die stabile Seitenlage. Nimrod Kuhn und Michael Lindemann mussten im Nachgang selbst zwei Stunden zur Beobachtung im Krankenhaus verbringen.

„Es gehört eine große Portion Mut dazu sich selbst in Gefahr zu bringen, um anderen Menschen zu helfen. Für mich sind die Retter absolute Vorbilder“, so Staatssekretär Weinmeister. Er betonte, die Rettungsmedaille solle Dank und Anerkennung des Landes Hessen zum Ausdruck bringen. „Mit ihrem selbstlosen Einsatz sind sie ein Vorbild für Zivilcourage“, sagte Weinmeister abschließend. (red)




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