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MT Melsungen: Gegen Lemgo muss es wieder klappen

felix-danner140901Kassel/Melsungen. Das hammerharte Auftaktprogramm mit vier Pflichtspielen in nur neun Tagen ist absolviert, der Spielplan der DKB Handball-Bundesliga beschert der MT Melsungen für den September nun einen etwas entspannteren Terminkalender im Wochenrhythmus. Dafür sind aber die Gegner um so anspruchsvoller. Die drei Kontrahenten Lemgo, Kiel und Wetzlar liegen in der Tabelle allesamt vor der MT. Los geht’s am Sonntag, 7. September 2014, gegen den TBV Lemgo. Anwurf in der Kasseler Rothenbach-Halle ist um 17.15 Uhr. Karten gibt es noch in den bekannten Vorverkaufsstellen.

Zwei Siege und zwei Niederlagen, so lautet die Bilanz der MT-Handballer aus den ersten vier Saisonspielen. Damit haben sich – bis auf die 26:27-Heimniederlage gegen den VfL Gummersbach – die Erwartungen an einen guten Start größtenteils erfüllt. Dass es zuletzt beim amtierenden Champions League Titelträger SG Flensburg-Handewitt nichts zu holen gab, lässt sich hingegen verschmerzen.

“Unser Auftakt mit 4:4 Punkten ist keineswegs unbefriedigend verlaufen. Lediglich das Ergebnis gegen Gummersbach hat uns sehr geärgert. Das Spiel hätten wir nicht verlieren dürfen”, lautet Michael Roth’s Fazit nach dieser sehr anstrengenden Woche. Dabei blickt der MT-Coach auch mit Unverständnis auf die Ansetzungen zurück: “Wennschon die Liga einen Doppelspieltag mit zwei Begegnungen am Wochenende terminiert, dann müsste das jeweils für beide daran beteiligten Teams gelten. Es darf dann nicht sein, dass zum zweiten Spiel am Sonntag eine Mannschaft die zuvor schon am Freitag im Einsatz war, gegen einen Gegner antreten muss, der sich in Ruhe vier Tage lang auf diese Begegnung vorbereiten konnte”.

Roth spielt dabei auf die letzte Partie bei der SG Flensburg/Handewitt an. Während die MT noch am Freitag Gummersbach empfangen hatte und nur 42 Stunde  später in Flensburg antreten musste, hatten die Fördestädter ihr Spiel in Kiel schon vier Tage vorher absolviert und konnten dementsprechend ausgeruhter gegen die MT ins Rennen gehen. “Die Frage, ob wir unter gleichen Bedingungen ein anderes Resultat erzielt hätten, ist natürlich nicht zu beantworten. Fakt ist, uns fehlte nicht nur die körperliche sondern auch die geistige Frische. Wir haben zu wenig Durchschlagskraft aus dem Rückraum entfaltet und uns zudem noch einige technische Fehler erlaubt. Gegen eine Top-Mannschaft wie Flensburg hätte schon wirklich alles passen müssen”, so Roth.

Hinzu kam noch, dass Felix Danner nicht dabei war. Den Kreisläufer hat am letzten Wochenende eine derbe Grippe aus der Bahn geworfen, die seinen Einsatz auch schon gegen Gummersbach verhinderte. “Felix ist in der Abwehr eine zentrale Figur. Darauf haben wir die Arbeit im Deckungszentrum schon während der gesamten  Saisonvorbereitung abgestimmt. Sein Ausfall war kurzfristig nicht zu kompensieren”, erklärt Roth.

Bis zum Spiel gegen den TBV Lemgo hofft der Coach, wieder die komplette Besetzung zur Verfügung zu haben. Zudem ist er jetzt froh, seine Mannschaft eine ganze Woche lang auf dieses wichtige Heimspiel vorbereiten zu können. “Wir wollen diese Zeit dazu nutzen, weiter Feintuning zu betreiben und dabei auch das Angriffsspiel optimieren”.

Die Ostwestfalen haben gleich zu Saisonbeginn für einen Paukenschlag gesorgt, als sie den von allen Bundesligatrainern als kommenden Deutschen Meister prognostizierten THW Kiel sensationell mit 27:21 abfertigten. Im darauffolgenden Spiel in Wetzlar gab es dann mit 25:32 zwar ein böses Erwachen, welches aber durch den folgenden 37:30-Heimsieg gegen Aufsteiger Bietigheim wieder wettgemacht wurde. “Der TBV hat sich sehr gut weiterentwickelt”, zollt Roth dem kommenden Gegner Respekt, “diese Aufgabe wird für uns mindestens so schwer, wie die gegen Gummersbach”. Mit dem Unterschied, dass es gegen Lemgo unbedingt wieder klappen soll und beide Punkte in Nordhessen bleiben. In der letzten Saison ist dies gelungen, wenngleich mit 33:32 äußerst knapp.

SR: Andreas Pritschow / Marcus Pritschow (Leinfelden / Echterdingen); DHB-Spielaufsicht: Jutta Ehrmann.

Bisherige Bundesligavergleiche: 18 Spiele, davon 6 Siege für die MT und 12 Siege für den TBV.

Tickets: Ausreichend Karten gibt es noch in den Vorverkaufsstellen Melsungen, Mühlenstraße 14, Kassel, Treppenstraße 1 (GrimmHeimat NordHessen) und Fan-Point am Friedrichsplatz, Lohfelden, Hauptstr. 49 (Sporthaus Solms) und am Spieltag an der ab 15.45 Uhr geöffneten Kasse der Rothenbach-Halle. (Bernd Kaiser)



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