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Der Norden ruft: MT reist zum amtierenden Meister

mt140912Kiel/Melsungen. Das letzte Heimspiel gegen den TBV Lemgo mit dem überzeugenden Sieg der MT Melsungen war kaum besprochen, da wurde der Blick schon gen Norden gerichtet: Zumindest gedanklich begann bei den Rotweißen die Vorbereitung auf das Spiel beim amtierenden Deutschen Meister THW Kiel fast unmittelbar nach dem Abpfiff. Dieses sechste Saisonspiel in der DKB Handball-Bundesliga wird am Sonntag, 14. September 2014, um 17.15 Uhr in der Kieler Sparkassen Arena angepfiffen. MT-Medienpartner Radio HNA berichtet live via Internetstream.

“Die Fehler im Angriff in der zweiten Halbzeit gegen Lemgo haben mich geärgert. Das darf in dem Maße nicht vorkommen. Darüber müssen wir reden”, war Michael Roth trotz des 35:30-Sieges seiner Schützlinge gegen die Ostwestfalen etwas angesäuert. Inzwischen ist fast eine Woche vergangen, die Mannschaft hat sich intensiv auf den kommenden Gegner vorbereitet und sie ist fest entschlossen, in Kiel derartige Aussetzer möglichst zu vermeiden. Das wird auch nötig sein, wenn sie dort eine Chance haben will.

Die Tatsache, dass der amtierende Meister, der übrigens vor Saisonbeginn von allen Trainern wieder als der kommende Titelträger prognostiziert wurde, bislang zweimal ausrutschte, lässt die MT keinesfalls frohlocken. Denn die Niederlagen der Zebras in Lemgo und in Balingen wirken angesichts des hohen Favoritenstatus geradezu surreal. Man will es fast nicht glauben, dass die mit Stars gespickte Mannschaft von Trainer Alfred Gislason dort strauchelte. Schließlich wurden mit Domagoj Duvnjak, Joan Canellas und Steffen Weinhold drei weitere absolute Top-Spieler zu den schon vorhandenen Spitzenkräften wie Filip Jicha, Aron Palmarsson, Rasmus Lauge oder Patrick Wiencek hinzu geholt. Dass sich auch eine solche Ansammlung von Hochkarätern als Mannschaft erst finden muss, wurde von den meisten Außenstehenden bei der Taxierung des THW wohl nicht bedacht.

Wie schwer sich der THW zuletzt auch in Wetzlar tat, bis am Ende ein 32:29-Sieg eingefahren war, tut für die MT ebenfalls nichts zur Sache. “Wir wollen uns eher auf uns und auf unser Spiel konzentrieren und nicht so sehr danach schauen, was der Gegner bisher gemacht hat”, gab MT-Coach Michael Roth als Losung für die Vorbereitung auf das Match in Kiel aus. Gleichwohl werden bei dem Gedanken der Nordhessen an den THW unweigerlich zwei Ereignisse sofort wieder präsent sein: Der 30:29-Heimsieg im März diesen Jahres in Kassel und der legendäre Auswärtstriumph im Dezember 2012, als die MT den Schwarzweißen mit 29:24 die erste Niederlage nach 51 Spielen beibrachten.

Es ist also für Gastmannschaften auch in Kiel etwas zu holen. So tritt die MT guten Mutes die Reise an die Förde an – aufgrund der großen Entfernung übrigens schon am Samstag. Im Bus wird aller Voraussicht nach der komplette Kader sitzen. Die zuletzt zwar gegen Lemgo aktiven, aber grippal geschwächten Felix Danner und Nenad Vuckovic sind inzwischen wieder fit und deshalb baut Michael Roth auf die “volle Kapelle”. (Bernd Kaiser)

SR: Christoph Immel (Tönnisvorst) / Roland Klein (Ratingen), DHB-Aufsicht: Wolfgang Gremmel.

Bisherige Bundesligavergleiche: 18 Spiele, davon 2 Siege für die MT und 16 Siege für den THW.

Tickets: Der THW meldete am Freitag, dass für das Spiel am Sonntag noch etwa 200 Karten in den freien Verlauf wandern, da das 1 nicht ausgeschöpft wurde.



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