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Unternehmensbefragung zum Thema Nachqualifizierung

Schwalm-Eder. In den kommenden Wochen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung, der IHK und des Jobcenters Unternehmen im Landkreis zum Thema „Nachqualifizierung“ befragen. Dies kündigt der Erste Kreisbeigeordnete Winfried Becker an. Ziel ist es, mit interessierten Betrieben nach der Befragung passgenaue Qualifizierungsmodelle zu entwickeln, um zusätzliche Fachkräfte  aus den Reihen der bisherigen Hilfskräfte zu gewinnen. Die Initiative für dieses Projekt geht auf einen Beschluss des Kreistages zurück. Der Erste Kreisbeigeordnete berichtet: „Der Kreistag gab den Auftrag zu prüfen, was für die Weiterbildung von an- und ungelernten Beschäftigten in den Unternehmen des Schwalm-Eder-Kreises getan werden kann. In diesem Personenkreis wird ein großes Potenzial möglicher Fachkräfte vermutet.“ Durch Weiterbildungsmaßnahmen könnten diese erfahrenen und bewährten Beschäftigten gezielt qualifiziert werden, um den Bedarf an Fachkräften im eigenen Unternehmen zu decken.

Der Fachbereich Wirtschaftsförderung und das Jobcenter Schwalm-Eder haben zur Verwirklichung dieser Pläne eine Projektskizze entwickelt, die nun in die praktische Umsetzung startet. Gemeinsam mit der IHK und der Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder sowie weiteren Partnern wurden Branchen und Berufsfelder ausgewählt, in denen ein besonderer Bedarf an Nachqualifizierungsangeboten angenommen wird. Hierzu gehört neben dem Logistikbereich und dem Reinigungsgewerbe auch der Verkauf im Lebensmittelhandwerk.

In den kommenden Wochen werden nun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten Einrichtungen Kontakt zu Unternehmen der ausgewählten Branchen aufnehmen und erfragen, welchen Bedarf an Weiterbildung die Verantwortlichen dort sehen und welche Modelle dafür in Frage kommen können. Themen dieser Gespräche können Inhalte, angestrebte Abschlüsse, Zeit- und Kostenmodelle sein.

„Wir wollen der heimischen Wirtschaft Unterstützung anbieten, damit sie auf Dauer ihren Bedarf an qualifizierten Fachkräften decken kann. Im Gespräch mit den Fachleuten lässt sich leichter erkennen, welche Qualifikationen vielleicht fehlen und welche Möglichkeiten es gibt, sie nachträglich zu erwerben“, so Winfried Becker. Dies könne von kürzeren Maßnahmen bis hin zum nachträglichen Erwerb eines Berufsabschlusses reichen.

In der zweiten Oktoberhälfte soll die Unternehmensbefragung so weit vorangeschritten sein, dass eine erste Auswertung erfolgen kann. Danach werden den interessierten Unternehmen geeignete Angebote vorgestellt, die möglichst genau zu ihren Anforderungen passen. Winfried Becker ruft die angesprochenen Unternehmen dazu auf, sich für die Beraterinnen und Berater etwas Zeit zu nehmen: „Vielleicht entdecken Sie in Ihren eigenen Reihen Ressourcen, mit denen Sie nicht gerechnet hätten. Sie können von der Beteiligung an diesem Projekt eigentlich nur profitieren.“

Fragen zu dem gemeinsamen Projekt von Kreisausschuss und Jobcenter beantwortet der Fachbereich Wirtschaftsförderung unter (05681) 775-488 oder per Mail: udo.grenzebach@schwalm-eder-kreis.de, (red)



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