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Blitzmarathon: 185 Fahrzeuge fuhren zu schnell

Schwalm-Eder. Im Rahmen der Aktion „(B)RENNPUNKT Geschwindigkeit“ beteiligte sich Hessen am zweiten bundesweiten 24-Stunden-Blitz-Marathon. Dieser fand in der Zeit vom 18. September 2014, 6 Uhr, bis zum 19. September 2014, 6 Uhr statt. Ziel der länderübergreifenden Aktion ist die nachhaltige Senkung des Geschwindigkeitsniveaus. Überhöhte Geschwindigkeit stellt weiterhin eine der Hauptursachen für Unfälle mit getöteten oder schwer verletzten Opfern dar. Im Schwalm-Eder-Kreis wurde in der genannten Zeit an insgesamt zwölf Messstellen geblitzt. Drei Messstellen davon wurden von den Kommunen eingerichtet. In den 24 Stunden wurden insgesamt 1.877 Fahrzeuge gemessen, bei 185 Fahrzeugen wurden Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit festgestellt. Bei sieben Verstößen müssen die betroffenen Fahrzeugführer auch mit einem Fahrverbot rechnen. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 126 km/h in der 70er Zone der B 254 bei Schrecksbach gegen Mitternacht.

Dirk Daniel, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizeidirektion Schwalm-Eder zog folgendes Fazit: „Aus polizeilicher Sicht war der 24-Stunden-Blitzmarathon ein Zeichen für mehr Verkehrssicherheit. Durch die intensive Präventionsarbeit wurden die Verkehrsteilnehmer bereits vor der Aktion sensibilisiert und das Bewusstsein für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen geweckt. Dies wird durch die insgesamt geringere Anzahl von festgestellten Verstößen deutlich. Liegt die Beanstandungsquote normalerweise im Durchschnitt bei rund 15 Prozent, so lag sie beim 24-Stunden-Blitzmarathon bei nur 9,9 Prozent. Sehr markant ist auch die Anzahl an schwerwiegenden Verstößen (Geschwindigkeitsüberschreitungen um mehr als 20 km/h). Hier liegt die Quote normalerweise bei 2,1 Prozent. Beim Blitzmarathon lag sie nur bei 0,7 Prozent. Es bleibt zu hoffen, dass dieses Bewusstsein, über die Gefahren bei überhöhter Geschwindigkeit, noch möglichst lange in den Köpfen der Autofahrer erhalten bleibt.“ (ots)



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