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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Reallohnplus in Hessen von 0,5 Prozent

Hessen. Die Reallöhne in Hessen stiegen im zweiten Quartal 2014 um 0,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Dieser Kaufkraftzuwachs ist auch dem in diesem Jahr abgeschwächten Anstieg der Verbraucherpreise zu verdanken. Einem Plus von 1,5 Prozent bei den Nominallöhnen im zweiten Quartal 2014 steht eine Teuerungsrate von nur 1,0 Prozent für die von den privaten Haushalten nachgefragten Waren und Dienstleistungen gegenüber. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, stiegen die Nominallöhne im Produzierenden Gewerbe mit einem Plus von 2,3 Prozent stärker als im Dienstleistungsbereich (plus 1,1 Prozent). Die Berechnung der Löhne umfasst sowohl die regelmäßig gezahlten Verdienstbestandteile als auch die einmaligen Sonderzahlungen.

Eine vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmerin oder ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente in Hessen im zweiten Quartal 2014 ohne Sonderzahlungen 3877 Euro brutto im Monat. Hinzu kamen Sonderzahlungen von durchschnittlich 583 Euro. Die Höhe der Sonderzahlungen differiert sehr stark zwischen den Quartalen, den Branchen und auch zwischen einzelnen Unternehmen.

Die höchsten Bruttomonatsverdienste ohne Sonderzahlungen erhielten die Vollzeitbeschäftigten bei Banken und Versicherungen (5850 Euro), bei Herstellern pharmazeutischer Erzeugnisse (5169 Euro), im Bereich „Information und Kommunikation“ (5128 Euro), bei Herstellern chemischer Erzeugnisse (4898 Euro) sowie bei Energieversorgern (4863 Euro). Die niedrigsten durchschnittlichen Bruttomonatsverdienste für Vollzeitbeschäftigte wurden im Gastgewerbe (2357 Euro) und von Wach- und Sicherheitsdiensten (2329 Euro) gezahlt.

Methodischer Hinweis: Die vierteljährliche Verdienststatistik ist eine Stichprobenerhebung und umfasst in Hessen 3100 Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereichs. Kleinere Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten werden in der Regel (bis auf wenige Branchen des Dienstleistungsbereichs) nicht befragt. (red)



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