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Energiewende: FDP lud zur Infoveranstaltung ein

fdp-neukirchen141103Neukirchen. Die FDP Schwalm-Eder hatte gemeinsam mit der FDP Neukirchen zu einer Veranstaltung zur Energiewende mit dem energiepolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, René Rock, eingeladen. Dieser Einladung folgten mehr als 60 Teilnehmer, darunter viele Teilnehmer aus diversen Bürgerinitiativen gegen Windkraft. Zu Beginn der Veranstaltung wurden einige Fakten zur Windenergie dargelegt. Insbesondere sei bei der Windkraft das Problem gegeben, dass diese nicht ständig zur Verfügung stehe und damit keinerlei Grundlastfähigkeit habe. Des Weiteren sei die Windenergie nur durch eine massive Förderung von Subventionen wirtschaftlich zu vertreten. Im Prinzip finanzieren alle Stromverbraucher die Anlagen der Windparkbetreiber. Dies sei aus Sicht des FDP-Landtagsabgeordneten René Rock extrem unsozial, da auch Kleinverdiener die hohen Strompreise bezahlen müssten.

Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) führte zu Mehrbelastungen von 2000 bis 2013 in Höhe von 123 Milliarden Euro für die Stromverbraucher in Deutschland. Die Mehrbelastung allein im Jahr 2013 betrage 23 Milliarden. Dagegen weist der Bundeshaushalt für Bildung und Forschung einen Etat von 13,7 Milliarden Euro auf. Dieses Geld sollte aus Sicht des FDP-Kreisvorsitzenden Nils Weigand sinnvoller in Bildung statt Windkraft investiert werden. Das völlig unwirtschaftliche EEG gehöre sofort eingestellt.

Auch der Klimaschutz profitiert nach Aussagen von René Rock nicht, denn die CO-2-Emmissionen seien in den letzten Jahren deutlich gestiegen und Experten sprechen von Ressourcenvergeudung, weil viel Geld ohne klimafreundliche Wirkung ausgegeben werde. Vor allem der Ausbau der Windkraft führe zu massiven Belastungen von Mensch und Natur, gerade auch im waldreichen Hessen. Im windschwachen Land Hessen solle nach dem Willen der schwarz-grünen Landesregierung in den nächsten Jahren die Windkraft verdreifacht werden. Die Anwohner seien dabei den immer größer werdenden Anlagen schutzlos ausgesetzt und die Abstandsgrenzen von maximal 1000 Metern bei etwa 200 Meter hohen Anlagen seien absolut unangemessen.

„Aus ideologischen Gründen wird wertvoller Wald zerstört. Dieser Unsinn gehört sofort gestoppt und zwar sofort“, so der FDP-Kreisvorsitzende Nils Weigand. Auch war die einhellige Meinung der Teilnehmer, dass die geplante Stromtrasse Südlink in der geplanten Form nicht notwendig sei. Die Planung sollte aus Sicht des FDP-Landtagsabgeordneten René Rock sofort gestoppt werden. (red)



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Ein Kommentar zu “Energiewende: FDP lud zur Infoveranstaltung ein”

  1. Achim Fahnenschild

    Zu erwähnen wäre noch, daß lt. Statistik des Bundeswirtschaftsministeriums die Windkraft lediglich 1,4% der Primärenergieversorgung ausmacht (Solar 0,8%). Und diese Energiezwerge, die zudem noch vom Wetter abhängen und damit unzuverlässig sind, sollen die „Lastesel und Säulen“ der Energiewende sein? Lächerlich!


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