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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Herkules – tapferes Kerlchen überlebte mit viel Glück

Röntgenbild von Kater Herkules. Quelle: Tierheim BeuernBeuern. Letzte Woche veränderte sich das Leben eines Katers komplett. Er war nichtsahnend und sorglos an einer Straße in Gudensberg unterwegs, als er plötzlich von einem Auto angefahren wurde. Er blieb schwerverletzt und mit stärksten Schmerzen am Boden liegen und verstand die Welt nicht mehr. Wieso half ihm keiner, wieso hatte man ihm sowas angetan und dann herzlos sich selbst überlassen? Er hörte noch weitere Autos an sich vorbeirasen und lag noch lange dort. Doch bevor ihn noch ein Auto überrollen konnte, hörte er wie sich Schritte näherten. Niemals hätte er noch dran geglaubt, dass ihm jemand helfen wollte. Ängstlich und noch im Schockzustand ließ er sich jedoch hochnehmen. Seine letzten Kräfte verließen ihn in diesem Moment und er gab sich dem Schicksal einfach hin.

Eine liebe Tierschützerin hatte den acht bis zehn Jahre alten Kater, den sie Herkules nannte, gefunden. Nicht wie alle Autos vor ihr, konnte sie an dem noch lebenden, angefahrenen Kater vorbeifahren. Sie fuhr mit Herkules zur nächstliegenden Tierarztpraxis zur Erstversorgung. Hier wurden die lebenserhaltenden Maßnahmen durchgeführt und Fraktur des Oberschenkels sowie ein starkes Traum diagnostiziert. Die weitere Behandlung konnte nur in einer Tierklinik in Kassel durchgeführt werden, da diese auf Operationen von Knochenbrüchen spezialisiert ist. Die Nachsorge erfolgt im Tierheim Beuern, welches auch die Kosten für Operation und Heilbehandlung in Höhe von 1.000 Euro übernommen hat.

Röntgenbild von Kater Herkules. Quelle: Tierheim BeuernKater Herkules. Foto: Tierheim BeuernImmer wieder werden im Laufe des Jahres Tiere im Straßenverkehr angefahren. Viele Menschen halten dies für eine Bagatelle und vergessen dabei, dass es sich um einen Verkehrsunfall handelt, bei dem Lebewesen zu Schaden kommen. Aus rechtlicher Sicht handelt sich jedoch um Unfälle mit Fahrerflucht. Wie auch in der humanitären Hilfe ist ein schnelles Handeln und Bergen des verletzten Tieres unabdingbar. Viele Tiere könnten überleben und bleibende körperliche Behinderungen vermieden werden, wenn ein beherztes, zügiges Eingreifen erfolgen würde.

Die meisten Autofahrer melden Tierunfälle nur dann, wenn es sich um Wildunfälle handelt und die Versicherung den entstandenen Schaden am Fahrzeug regulieren soll.

Sollten Sie in einen Verkehrsunfall mit einem Haustier verwickelt sein, versuchen Sie das Tier schnellstmöglich zu einem Tierarzt zu bringen. Dieser wird dann mit der zuständigen Behörde oder Tierschutzverein weitere Maßnahmen abstimmen. Bei Wildunfällen wenden Sie sich bitte an die Polizei oder an den Jagdaufsichtsberechtigten.

Spenden können unter dem Stichwort „Herkules“ getätigt werden. (red)

Kontaktdaten:
„Ein Heim für Tiere“ e.V.
Steinbruchsweg 1a
34587 Felsberg-Beuern
Tel.: 05662-6482 (13 bis 16 Uhr)
Fax: 05662-8879359
www.tierheim-beuern.com
Besuchszeit Do.-So. 13 bis 16 Uhr, sowie nach Vereinbarung
Spendenkonto: 313 131 33
Stichwort: Herkules
Kreissparkasse Schwalm-Eder
Bankleitzahl: 520 521 54
IBAN: DE69 5205 2154 0031 3131 33



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