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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Hombergs Angler unterstützen fischereiliche Artenvielfalt

Karauschen und Rotfedern für den Brauereiteich

Dr. Nico Ritz und die Vereinsvertreter beim Begutachten der Teichmuscheln. Foto: Gert WenderothHomberg. Die Hessischen Fischer unterstützen die landespolitischen Ziele der Biodiversität (Artenvielfalt) mit eigenen Programmen zur Stützung und Wiederansiedlung  gefährdeter Fischarten. Auch der Sportfischerverein Homberg 1939 e.V. nimmt sich dieser Aufgabe an. Grundlage bildet aktuell die weitere Umsetzung des städtischen Zukunftsprojekts EFZEvital. Bereits 2003 hatte das Projekt neben den vielen Maßnahmen entlang der Efze auch die Revitalisierung des Brauereiteiches beschrieben. Es war ein Fischteich, der im Winter als Eisteich von der frühere Homberger Brauerei genutzt wurde. Vor etwa acht Jahren wurde er im Rahmen einer Kanalbaumaßnahme mit in Anspruch genommen und dabei vom Schlamm befreit und mit einem neuen Ablaufbauwerk  (Mönch) ausgestattet.

Nachdem  sich sein Wasserkörper  stabilisiert hat, konnte nun an einen Besatz mit gefährdeten Fischen gedacht werden, Fischarten, die für eine wirtschaftliche Nutzung uninteressant, aber für die Lebensgemeinschaften im Wasser unverzichtbar sind. Es sind Karauschen (Bauernkarpfen) und Rotfedern. Sie stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Fischarten und genießen dadurch einen hohen Schutz. Deshalb dürfen sie nach der Landesfischereiordnung auch nicht befischt werden.

Vorsitzender Thomas Weineck und Peter Koller (v.l.) beim Einsetzen der Karauschen. Foto: Gert WenderothDie Kreisstadt Homberg als Eigentümerin des Brauereiteiches hat dem Sportfischerverein Homberg die Besatzmaßnahme und die weiterführende nachhaltige Betreuung übertragen. Für den Erstbesatz konnte ein Sponsor gefunden werden.  Am Donnerstag, dem 27. November 2014 wurden  in Gegenwart von Bürgermeister Dr. Nico Ritz und Thomas Weineck, dem Vorsitzenden des Sportfischervereins,  die Fische eingesetzt. Außer Karauschen und Rotfedern kamen ergänzend noch Schleien, Bitterlinge, Rotaugen und Teichmuscheln hinzu. Für den Verein wird Peter Koller die Betreuung des Teiches übernehmen.

Bürgermeister Ritz war von der Aktion am Wasser sehr angetan, weil sie im Ehrenamt mit zur Verwirklichung von EFZEvital beiträgt. Für den Verband Hessischer Fischer ist es einmal mehr ein Baustein in seinem Bemühen um Erhalt und Schaffung  artenreicher  Gewässer. (Gert Wenderoth)



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