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Weinmeister bezieht Position zur medizinischen Versorgung

 „Die Absicherung im Kreis ist eine lösbare Herausforderung“

Staatssekretär Mark Weinmeister. Foto: nhSchwalm.Eder. „Ihre Gesundheit ist für die Menschen Schwalm-Eder-Kreis das wichtigste Gut. Die fachliche und sichere flächendeckende medizinische Versorgung wird zwar schwieriger, wenn weniger Menschen in der Region leben und sinkende Vergütungen den Hausärzten zu schaffen machen, aber tatsächlich ergeben sich aus diesem Wandel auch Chancen.“ Mit dieser Feststellung bezieht der CDU-Landratskandidat, Staatssekretär Mark Weinmeister, Position in Gesundheitsfragen.

„Einerseits geht es darum, dass niedergelassene Ärzte, Apotheken und Pflegeeinrichtungen für alle Bürger des Landkreises gut erreichbar sind. Andererseits nimmt die Leistungsfähigkeit der Medizin stetig zu. Spezialisten sind neben den Hausärzten gefragt, Arbeitsbedingungen und Berufsverständnis ändern sich und Vernetzungen verbessern die medizinische Leistungsfähigkeit. Medizinische Versorgungszentren, Gemeinschaftspraxen, Facharztzentren und Gemeinschaftseinrichtungen mit Physio- und anderen Therapeuten oder Apotheken sorgen dafür, dass medizinische Leistungen immer besser und vernetzter von den Patienten in Anspruch genommen werden können.“

Sozialzentrum in Oberaula als Beispiel
Mark Weinmeister zieht daraus ein positives Resümee: „Veränderungen sind also nicht zwangsläufig Verschlechterungen!“ Und weiter: „Die Gemeinde Oberaula weiht kommende Woche ein neues Sozialzentrum ein. Dazu gehören eine Gemeinschaftspraxis von Hausärzten, Physiotherapie und eine Begegnungsstätte. Die Gemeinde Oberaula hat das Objekt entwickelt und ist gleichzeitig Vermieter.“ Das Land Hessen unterstützt das 1,65 Millionen Euro teure Objekt mit 234.500 Euro. Von der EU kommen weitere 291.000 Euro dazu. Die Praxis ist modern ausgestattet und gut erreichbar.

„Solche Zentren“, so Weinmeister, „können die Hausarztversorgung durchaus erhalten, in vielen Fällen sogar verbessern und gleichzeitig Medizinern auch im ländlichen Raum Teilzeitarbeit ermöglichen und so dabei helfen, Familie und Beruf zu vereinen.“

Eine Plattform für die Gesundheitsversorgung entwickeln
„Ich möchte gerne eine Plattform aufbauen, auf der die richtigen Menschen zusammenfinden und für die Region optimale Lösungen entwickeln können. Dafür müssen Kommunen bereit sein zusammenzuarbeiten. Fachleute, Mediziner und Therapeuten müssen sich ergänzen können und auch Vermieter gehören an den Tisch, wenn aus einzelnen Praxen kleine Zentren entstehen sollen. Und wenn es statt einer Niederlassung sinnvoller ist, Ärzte anzustellen, dann ist dies in einer Vernetzung bedeutend einfacher möglich. Auch neue Wege in der Gesundheitsversorgung wie Telemedizin, Arztassistenten, Gemeindeschwestern und Mobilitätsdienste können dabei für den Schwalm-Eder-Kreis sinnvoll erschlossen und eingebunden werden. So liegen enorme Potenziale in der interkommunalen, der fachlichen und interdisziplinären Zusammenarbeit und dabei kann und sollte ein Landrat koordinieren!“

„Für die Initiative in Oberaula danke ich ganz besonders Herrn Bürgermeister Klaus Wagner. Ich bin sicher, dass auch die umliegenden Gemeinden langfristig ihren Nutzen daraus ziehen werden.“ (red)



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