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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Konzepte regeln Berufsorientierung auf Bildungsmessen neu

Schwalm-Eder. Drei Konzepte, die als eine einzelne, aufeinander abgestimmte Folge oder als zusammengehöriges Ganzes gesehen werden können, vereint die neue Broschüre „Bildungsmessen und Bildungsbörsen im Schwalm-Eder-Kreis“, sagte Wolfgang Scholz, OloV Regionalkoordinator, bei der Überreichung der neuen Broschüre an Vize-Landrat Winfried Becker und Staatsekretär Mark Weinmeister. In der Landesstrategie OloV beschäftigen sich Politik, Schule, Wirtschaft und Verwaltung mit der Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit im Übergang Schule/Beruf. Mit der Broschüre veröffentlicht OloV Schwalm-Eder die Strategie für Bildungsmessen und Ausbildungsbörsen im Schwalm-Eder-Kreis.

Seit 2010 arbeiteten 25 Personen aus den Bereichen Schule, Verwaltung und Wirtschaft an einer gemeinsamen Lösung, um die Abläufe auf Bildungsmessen zu optimieren und eine Mindestqualität zu vereinbaren. „Dem Ziel, dass Schülerinnen und Schüler möglichst gleiche Chancen in der Berufsorientierung haben sollen, unabhängig von den Bemühungen der einzelnen Schule, dem Elternhaus und den persönlichen Voraussetzungen, rücken wir ein Stück näher“, sagte Winfried Becker, Vize-Landrat des Schwalm-Eder-Kreises.

Mit Blick auf die drei Konzepte könne man erkennen, dass die Veränderungen greifen. Mit Dynamik hätten sich die Bildungsmessen in den beruflichen Schulen in Fritzlar-Homberg und Schwalmstadt sowie die Ausbildungsbörse in Borken entwickelt, sagte Becker.

Bereits in dem Finanz- und Strukturkonzept, das Bestandteil der Trilogie sei, wurde die Gründung des Bildungsfonds Schwalm-Eder beschrieben. Im Dezember 2014 stellten die Partner den gemeinsam getragenen Fonds der Öffentlichkeit vor, der – losgelöst vom OloV-Prozess – in die Selbstständigkeit entlassen wurde. Obwohl gerade gegründet, konnten bereits 2014 über den Bildungsfonds über  2.500 Euro an die Schulen ausgeschüttet werden. Für 2015 werden Förderzusagen in Höhe von rund 12.000 Euro erwartet. „Auch wenn der Gesamtprozess noch längst nicht abgeschlossen ist und sich manche Veränderung erst langsam vollzieht, so sehen wir doch den Willen zur Kooperation bei vielen Beteiligten“, sagte Scholz und dankte den verschiedenen Institutionen für die gute Zusammenarbeit, die so auch die gemeinsame Haltung bei der Berufsorientierung zum Ausdruck bringt.

„Noch vor einigen Jahren schien es unmöglich, die unterschiedlichen Interessen und Meinungen zu bündeln und in eine gemeinsame Strategie einzubinden. Dass ist OloV sehr gut gelungen und mit dem Bildungsfonds Schwalm-Eder wurde sogar eine gute finanzielle Grundlage für ein abgestimmtes Handeln gelegt“, sagte Vizelandrat Becker und bedankte sich bei dem Mitgliedern der Olov Steuerungsgruppe sowie den Schulen, der Wirtschaft, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und allen anderen Partnern. (red)



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