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Gestiegene Umsätze im hessischen Bauhauptgewerbe

Hessen. Das Jahr 2014 war ein durchwachsenes Jahr für das hessische Bauhauptgewerbe, teilt das Hessische Statistische Landesamt mit. Obgleich der baugewerbliche Umsatz um 1,4 Prozent auf mehr als 4,0 Milliarden Euro gegenüber dem Jahr 2013 gesteigert werden konnte, sank die Zahl der Beschäftigten im gleichen Zeitraum um 2,1 Prozent auf mehr als 25 200 Personen. Ebenfalls rückläufig war das Volumen der Auftragseingänge. Im Jahr 2014 erreichten die Aufträge ein Wert von gut 3,7 Milliarden Euro, womit das Vorjahresniveau um 3,5 Prozent verfehlt wurde.

Im Wintermonat Dezember 2014 stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,1 Prozent auf knapp 377 Millionen Euro. Somit gehörte der Dezember zu den umsatzstärksten Wintermonaten im Jahr 2014. Der baugewerbliche Gesamtumsatz setzt sich aus den drei Teilbereichen  „Wohnungsbau“, „gewerblicher und industrieller Bau“ und „öffentlicher und Verkehrsbau“ zusammen. Die Umsätze im Bereich „Wohnungsbau“ wuchsen im Dezember 2014 gegenüber Dezember 2013 um 7,3 Prozent auf knapp 73 Millionen Euro. Eine ebenfalls positive Wachstumsrate von 10,1 Prozent verzeichnete der Bereich „öffentlicher und Verkehrsbau“ mit einem Volumen von knapp 147 Millionen Euro. Rückläufig hingegen verhielten sich die Umsätze im Bereich „gewerblicher und industrieller Bau“, die sich um 8,3 Prozent auf mehr als 157 Millionen Euro beschränkten. Im Hinblick auf das Jahresergebnis verhielt sich die Umsatzentwicklung ähnlich. Von Januar bis Dezember 2014 wuchsen die Umsätze im Bereich „Wohnungsbau“ gegenüber 2013 um 3,6 Prozent auf knapp 764 Millionen Euro. Im Bereich „öffentlicher und Verkehrsbau“ wurden knapp 1,52 Milliarden Euro umgesetzt, womit das Ergebnis des Jahres 2013 um 4,2 Prozent übertroffen wurde. Mit knapp 1,76 Milliarden Euro verfehlte der Bereich „gewerblicher und industrieller Bau“ das Vorjahresergebnis um 1,7 Prozent.

Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sanken im Jahr 2014 um 3,5 Prozent auf mehr als 3,7 Milliarden Euro. Sowohl der Hoch- als auch der Tiefbau verzeichneten einen Rückgang von 4,2 Prozent auf knapp 1,85 Milliarden Euro bzw. 2,8 Prozent auf mehr als 1,86 Milliarden Euro. Unterteilt in die Teilbereiche des Hochbaus stiegen die Auftragseingänge in dem Teilbereich „Wohnungsbau“ und „öffentlicher und Verkehrsbau“ um 15,7 Prozent bzw. 7,7 Prozent, sanken aber im Teilbereich „gewerblicher und industrieller Bau“ um 17,8 Prozent. Der Tiefbau verbuchte ebenfalls ein negatives Gesamtergebnis. Aufgespalten in drei Teilbereiche sanken im Jahr 2014 die Auftragseingänge für den „Straßenbau“ (minus 5,5 Prozent) und den „gewerblichen und industriellen Bau“ (minus 2,0 Prozent). Ein Plus von 2,3 Prozent verbuchte der dritte Teilbereich „öffentlicher und Verkehrsbau“.

Im Dezember 2014 stiegen die Auftragseingänge um 23,9 Prozent auf mehr als 354 Millionen Euro. Beide Teilbereiche „Hoch- und Tiefbau“ wiesen zweistellige Wachstumsraten auf. Der Hochbau verbuchte Neuaufträge im Wert von mehr als 182 Millionen Euro (plus 34,0 Prozent). Die Unterbereiche „Wohnungsbau“ und „öffentlicher und Verkehrsbau“ stiegen um 111,1 Prozent auf knapp 97 Millionen Euro bzw. um 58,1 Prozent auf mehr als 15 Millionen Euro. Der „gewerbliche und industrielle Bau“ verlor 12,9 Prozent und fiel auf knapp 70 Millionen Euro. Der Tiefbau verbuchte ein Wachstum von 14,7 Prozent auf knapp 172 Millionen Euro, das aus den Unterbereichen „Straßenbau“ (plus 31,3 Prozent auf mehr als 80 Millionen Euro) und „gewerblicher und industrieller Bau“ (plus 7,9 Prozent auf mehr als 63 Millionen Euro) resultierte. Der Unterbereich „öffentlicher und Verkehrsbau“ entwickelte sich jedoch rückläufig (minus 5,7 Prozent auf knapp 29 Millionen Euro).

Mit durchschnittlich mehr als 25 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lag das Beschäftigungsniveau für das Jahr 2014 im Bauhauptgewerbe um 2,1 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Im Dezember 2014 ging die Beschäftigtenzahl im Vergleich zum Dezember 2013 um 2,0 Prozent zurück und fiel knapp unter den Jahresdurchschnitt von 25 200 Personen.

Alle Zahlen beziehen sich auf Betriebe mit 20 oder mehr Beschäftigten. (red)



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