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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Neues Leben in alten Häusern

Staatssekretär Jung informiert sich in Fritzlar über Vitalisierungsprogramm

Bürgermeister Hartmut Spogat, Staatssekretär Mark Weinmeister, Staatssekretär Ingmar Jung, Stadtverbandsvorsitzender Christian Seyffarth und Erster Stadtrat Claus Reich (v.l.). Foto: nhFritzlar. Dass Fritzlar mit viel bürgerschaftlichem Engagement und staatlicher Förderung erfolgreich den negativen Auswirkungen des demografischen Wandels trotzt, davon konnte sich der Staatssekretär Ingmar Jung aus dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst bei einem gemeinsamen Besuch mit Staatssekretär Mark Weinmeister in Fritzlar überzeugen. Begleitet wurden die beiden hessischen Regierungsmitglieder durch die heimische CDU: Bürgermeister Hartmut Spogat, Stadtverbandsvorsitzender Christian Seyffarth und Erster Stadtrat Claus Reich führten bei einem Rundgang durch die Fritzlarer Kernstadt.

Im ländlichen Raum ist immer wieder die Rede vom Leerstand in den alten Ortslagen. Dort sind die Immobilien alt, häufig sanierungsbedürftig, haben nur kleine Grundstücke und zusätzlich noch Auflagen durch den Denkmalschutz. Der Umgang ist darum für Eigentümer, mögliche Käufer und Investoren immer wieder schwierig. In Fritzlar hat man darum schon vor Jahren etwas Besonderes ersonnen, was in Hessen Vorbildcharakter hat. Seit 2008 hat die Stadt gemeinsam mit der Denkmalpflege das Projekt „Vitalisierung der Fritzlarer Innenstadt und der Kernbereiche in den Stadtteilen“ ins Leben gerufen. Die Ortskerne wurden in Quartiere eingeteilt, welche in ihrem Bestand untersucht wurden. Durch diese Bestandsaufnahme gibt es detaillierte Erkenntnisse über Alter und Bauart eines Gebäudes, den baulichen Zustand, eine mögliche künftige Nutzung mit eventuellen Umbauten, und so weiter. Ein Eigentümer oder Interessent hat somit so etwas wie einen „Musterbauplan“.

Wenn Bürger und die Stadt an einem Strang ziehen, dann ist vieles möglich. So konnte mit den Fördermitteln den Hausbesitzern ein Sanierungskonzept für ihre Häuser entwickelt werden, das viele Planungskosten für die Privaten gespart hat. Jeder weiß jetzt, was auch unter Denkmalschutzaspekten machbar ist und wie es umgesetzt werden könnte.

Beide Staatssekretäre waren sich einig, dass Fritzlar so nicht nur eine liebens- sondern auch eine lebenswerte Stadt ist, die als echtes Mittelzentrum eine starke Anziehungskraft auf das Umland ausübt. Mark Weinmeister lobte abschließend die Erfolge, welche die Stadt durch dieses Programm erzielt hat, und wünschte sich, dass noch mehr Kommunen im Schwalm-Eder-Kreis mit solchen Ideen für eine Vitalisierung der Ortskerne sorgen. (red)



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