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Kantersieg für Ost-Mosheim im Abstiegskampf

HSG Zwehren/Kassel – TSV Ost-Mosheim 32:39 (14:17)

TSV Ost-MosheimKassel/Ostheim. Vor dem Spiel gegen den Tabellennachbarn Zwehren hatte sich die Verletztenliste bei Ost-Mosheim nicht verändert. Mit Mannschaftskapitän Dennis Wittig, Amine Remus, Sebastian Wicke, Söhnke Elbeshausen und Yannic Neurath fehlten weiterhin die gleichen Spieler. Nach seiner guten Leistung gegen Hofgeismar/Grebenstein war es klar, dass nach achtjähriger Abwesenheit der 37-jährige Matthias Helferich wieder zu einem Einsatz in der Stammsieben kommen würde, auch der Vater von Yannic Neurath würde in der Abwehr zum Einsatz kommen, wenn Not am Mann wäre.

Das Lubadel-Team war sich bewusst, dass man nach der Pleite am letzten Samstag nun unbedingt gewinnen musste. Man begann sehr stark und konnte durch Alexander Lubadel die ersten Angriffe der Heimmannschaft erfolgreich abwehren. Im Angriff spielte man zwingend und erzielte durch zwei verwandelte Siebenmeter eine 2:0-Führung. Die hätte man in den ersten Minuten bei überlegenen Spiel noch ausbauen können, man scheiterte aber einige Male an Wasmann im Zwehren Tor.

Die Überlegenheit hielt an, doch aufgrund von fünf Zeitstrafen bereits in der ersten Hälfte, zwei gegen Philip Bachmann, zwei gegen Matthias Helferich und eine gegen Andreas Neurath, gewann man hier 5:0 gegen Zwehren, denn die bekamen keine Zeitstrafe. Überhaupt hatte man über das gesamt Spiel den Eindruck, dass die beiden Schiedsrichter aus dem Fuldaer Raum viel mehr Sympathien für die spielschwächeren Zwehrener hatten. Dies kann man nicht nur auf dei Zeitsrafen beziehen, sondern auch auf Siebenmeter und andere Situationen.

Trotz dieser Benachteiligung spielte Ost-Mosheim an diesem Tag einen sehr guten Handball. Wenn man bedenkt, dass man bei 30 Minuten Spielzeit 20 Minuten in Unterzahl war, dann ist der Halbzeitstand von 14:17 sehr hoch zu bewerten. Zumal den beiden stärksten Abwehrspielern Matthias Helferich und Philip Bachmann die rote Karte drohte. Also konnte Mario Lubadel Philip nur noch im Angriff einsetzen, wo er durch seine überragende Spielweise auch den Grundstein für den späteren hohen Sieg legte.

Ab der 22. Minute wurde Florian Kusiek eingewechselt, der nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten mit neun Toren im Angriff in 38 Minuten Spielzeit Philip nicht nachstand. Flo erzielte am Anfang der zweiten Hälfte Tore in Folge und legte damit den Grundstein für den klaren Sieg. Nach der Pause blieb Zwehren bis zum 19:21 dran, aber es deutete sich an, dass Ost-Mosheim auch in Unterzahl dem Gegner überlegen war.

Als man dann auf 19:25 davon zog, war dies eigentlich schon die Vorentscheidung. Zwar kam die Heimmannschaft noch einmal auf 30:34 heran, doch nun steigerte sich Ost-Mosheim weiter. Alexander Lubadel hielt alles was aufs Tor kam und im Angriff brannte das Lubadel-Team ein wahres Feuerwerk ab. 37:30 war dann der Zwischenstand zum Endstand von 32:39. Schade, dass man diese Leistung nicht auch schon im Heimspiel gegen Hofgeismar/Grebenstein abgerufen hat, dann wäre man schon die größten Abstiegssorgen los.

Die an diesem Nachmittag zahlreichen Ost-Mosheimer Fans waren während der zweiten Halbzeit schier aus dem Häuschen und feuerten die Mannschaft ständig an. Besonders erwähnenswert ist auch die Leistung von Daniel Kinnback in der zweiten Hälfte, der langsam seine Form wiederfindet. Nach dem Spiel feierte die Mannschaft diesen phantastischen Sieg mit den Fans.

Es ist schon ein Highlight, wenn man sieht wie Matthias Helferich, der wegen seiner Schulterverletzung nur noch der Leistungsträger der 3. Mannschaft war, nach dreimal Training in seinem zweiten Spiel in Abwehr und Angriff einer der Leistungsträger ist. Auch wenn er in der 57. Minute das Feld wegen seiner dritten Zeitstrafe verlassen musste, war er sicherlich ein wesentlicher Bestandteil für den Formanstiege der Mannschaft.

Als dann, ebenfalls wegen der dritten Zeitstrafe, auch noch Torben Schröder das Feld verlassen musste, ließ sich Ost-Mosheim aber nicht beeindrucken und erzielte in doppelter Unterzahl noch zwei weitere Tore.

Überhaupt: Torben Schröder, der durch die frühen Hinausstellung von Philip Bachmann auf der Halbrechten Abwehrposition decken musste, machte seine Sache in der Abwehr sehr gut. Dabei war bei den Zeitstrafen nur eine gerechtfertigt. Das gleiche galt auch bei anderen Zeitstrafen gegen Björn König, Philip Bachmann und Matthais Helferich.

Die Note 1 bei Ost-Mosheim verdienten sich Alexander Lubadel, der 19 Paraden zeigte, Philip Bachmann, Matthias Helferich und Florian Kusiek. Torben Schröder stand den anderen nicht viel nach, sehenswert seine Anspiele an Stefan Harbusch, der drei Tore vom Kreis erzielte.

Auch der Kurzeinsatz von Hendrik Hartung als zweiten Torhüter wurde mit einem abgewehrten Siebenmeter belohnt. Bei Zwehren waren die stärksten Spieler Jannik Käse und Christian Hartung, die beide nie aufsteckten und immer wieder torgefährlich waren.

Mannschaftsaufstellung:
Alexander Lubadel 19.P, Hendrik Hartung 1P,
Björn König, Wojtek Lalek n.e., Daniel Kinnback 5, Nicolas Bachmann 4, Torben Schröder 2, Adrian Barbura 1, Matthias Helferich 5/4, Florian Kusiek 9, Philip Bachmann 9/1, Jan Appelt, Andreas Neurath.
Trainer: Mario Lubadel
Betreuer: Stefan Wiegand, Amine Remus

HSG Zwehren:
Florian Wasmann, Jonatan Rittmeier 2, Marice Mügge 3, Bastian Diederich, Lars Lammann, Valentin Röhrscheid 1, Christian Hartung 5, Tim Thier , Jannick Käse 9/3
Nico Stingel 2, Tobias Wolk 3/1, Fabian Ringlebe 3

Zeitstrafen:
HSG Zwehren:
Mügge 41:48 Min.
Thier 42:30 Min.
Hartung 54:04

TSV Ost-Mosheim:
Matthias Helferich 14:37, 27:39, 56:46 – rot
Björn König 50:16
Torben Schröder 40:35, 41:17, 57:27
Philip Bachmann 16:09, 22:27
Andreas Neurath 29:14

Siebenmeter
HSG Zwehren: 7/4
TSV Ost-Mosheim 5/5

(Jürgen König)



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