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Niedensteiner Grüne legen Wahlprüfsteine vor

Niedenstein. Die Grünen aus Niedenstein begrüßen, dass es am 10. Mai 2015 eine Wahl zwischen zwei Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters in Niedenstein gibt. Die Wahl dürfte spannend werden, da beide Kandidaten für das Bürgermeisteramt die Voraussetzungen mitbringen und eine ähnliche Vita haben. Jörg Warlich (Grüne): „Die Bürger sollten die Informationsmöglichkeiten nutzen und eine Abwägung vornehmen. Auf die Inhalte kommt es an. Die Personen stehen zur Wahl.“

Die Wahlchancen stünden 50 : 50 für beide Kandidaten. Aus dem Grund sei jede Stimme von Bedeutung. Darüber hinaus sei es wichtig, dass der zukünftige Bürgermeister durch eine hohe Wahlbeteiligung eine starke Unterstützung erfahre. Die Niedensteiner Grünen haben mit beiden Kandidaten in angenehmer Runde an zwei verschiedenen Terminen diskutiert. Das Thema Landwirtschaft (Massentierhaltung) hatte dabei einen hohen Stellenwert. Die Grünen in Niedenstein kritisieren seit Jahren die Entwicklung der Massentierhaltung in der Region, die durch die Erweiterung von Plukon noch zunehmen wird.

Der Wähler müsse letztendlich entscheiden, welcher Kandidat die gewünschten Ziele voraussichtlich umsetzt. „Abgerechnet wird am Ende der Wahlzeit. Dann stellt sich die Frage: Versprochen und gehalten?“ Warlich weiter: „Einen Blankoscheck können wir nicht ausstellen. Stattdessen legen wir Wahlprüfsteine vor.“

Die Wahlprüfsteine der Niedensteiner Grünen:
1. Bauleitplanung Landwirtschaft im Interesse der Bürger nutzen, um die Entwicklung
der Massentierhaltung zu stoppen.

2. Radwegenetz ausbauen, z. B. Anbindung Gudensberg/Niedenstein-Metze

3. Blühstreifen anlegen für Bienenschutz

4. Gewässerschutz mit natürlichen Ufern, Durchgängigkeit und Grünland in den Auen

5. FSC Zertifizierung des kommunalen Waldes

6. Festhalten an der FEE

7. Alle Fraktionen im Stadtparlament gleichberechtigt informieren und im
Meinungsbildungsprozess einbinden

Fraktionsvorsitzender Jörg Warlich: „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit beiden Kandidaten als Bürgermeister sachlich diskutieren und Niedenstein voranbringen können. Der Wähler ist mündig genug, um sich ein eigenes Bild anzufertigen. Die Informationsveranstaltungen sollten die Niedensteiner nutzen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Stellen sie ihre  Fragen an die Kandidaten. Es geht um die Zukunft für Niedenstein!“ (red)



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