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Hessische Wirtschaft wächst 2014 um 1,4 Prozent

Hessen. Das hessische Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Summe aller hier produzierten Waren und Dienstleistungen wuchs 2014 um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies geht aus ersten, noch vorläufigen Berechnungen hervor, die der Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ heute vorlegte. Wie das Hessische Statistische Landesamt weiter mitteilt, entwickelte sich die Wirtschaft hierzulande fast so kräftig wie im Bund (plus 1,6 Prozent). Nominal, d. h. ohne Preisbereinigung wuchs das BIP um 3,2 Prozent (Deutschland: plus 3,4 Prozent) auf gut 250 Milliarden Euro. Dies entsprach einem Anteil von 8,6 Prozent am deutschen BIP.

Nicht nur gesamtwirtschaftlich haben sich Hessen und der Bund ähnlich entwickelt. Auch das Wachstum der Wirtschaftsbereiche ähnelte sich. Die folgenden Aussagen beziehen sich auf die preisbereinigte Bruttowertschöpfung. Das Produzierende Gewerbe legte um 1,5 Prozent zu (Deutschland: plus 1,7 Prozent). Den wichtigsten Beitrag dazu lieferte das Verarbeitende Gewerbe, das mit 2,2 Prozent (Deutschland: plus 2,2 Prozent) das stärkste Wachstum seit 2011 aufwies. Mit plus 1,2 Prozent blieben die Dienstleistungsbereiche deutlich hinter diesen Raten zurück (Deutschland: plus 1,3 Prozent).

Das BIP im Jahr 2014 wurde von 3,3 Millionen Erwerbstätigen erwirtschaftet, die in Hessen ihren Arbeitsplatz hatten. Das waren 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr (Deutschland: plus 0,9 Prozent). Somit waren die Zuwächse beim Arbeitseinsatz etwas geringer als beim BIP und die Arbeitsproduktivität, das preisbereinigte BIP je Erwerbstätigen, stieg um 0,3 Prozent (Deutschland: plus 0,7 Prozent). Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden stieg jedoch um 1,7 Prozent, also stärker als das BIP. In der Folge sank die stundenbezogene Arbeitsproduktivität um 0,3 Prozent (Deutschland: plus 0,1 Prozent).

Jede erwerbstätige Person erwirtschaftete 2014 einen Anteil von 75 700 Euro am hessischen BIP. Das waren elf Prozent mehr als im Bundesmittel (68 100 Euro) und der Spitzenwert unter den Flächenländern. Dieser hohe Wert ist wesentlich durch die Wirtschaftsstruktur Hessens begründet.

Die Berechnungen beruhen zu diesem Zeitpunkt auf einer noch unvollständigen Datenbasis. Bei den turnusmäßigen Überarbeitungen der Ergebnisse wird diese Datenbasis sukzessive ausgeweitet. Wie immer zu diesem Zeitpunkt wurden auch die Ergebnisse der Vorjahre überarbeitet. Gegenüber dem üblichen Berechnungsrhythmus beschränkte sich die Überarbeitung nicht auf vier Jahre. Aufgrund der europaweiten Einführung neuer Regeln und Konzepte für die Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen wurden heute neue Ergebnisse für die Jahre ab 2000 vorgelegt (siehe dazu Pressemeldung von heute: „Hessisches Bruttoinlandsprodukt: Neue Ergebnisse für Jahre 2000 bis 2013“). Aktualisierte Daten werden gemeinsam mit den ersten Ergebnissen für das Jahr 2015 Ende März 2016 veröffentlicht. Ergebnisse zum ersten Halbjahr 2015 erscheinen Ende September 2015. Informationen zu Terminen und Hintergründen finden Sie unter www.vgrdl.de.(red)



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