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Kreisjagdverein traf sich zur Jahreshauptversammlung

Kreisjagdverein traf sich zur Jahreshauptversammlung. Foto: nhSchwalmstadt-Ziegenhain. Am 24. April 2015 eröffnete der Vorsitzende des Kreisjagdvereins „Hubertus“ Ziegenhain e.V. , Wolfgang Sangerhausen, die diesjährige Jahreshauptversammlung im trotz umfangreicher Tagesordnung bis auf den letzten Platz besetzten Saal der Hotels Rosengarten in Ziegenhain. Im Anschluss an die einleitenden Klänge des Bläsercorps des Kreisjagdvereins und die Genehmigung der Tagesordnung bat der Vorsitzende alle Anwesenden sich zu erheben, um der im vergangenen Jagdjahr Verstorbenen zu gedenken. Bedauerlicherweise hatte Gevatter Tod arg in den Reihen der Mitglieder gewütet, unter anderem verstarben der langjährige Bläserobmann Hans Burkert und Ehrenmitglied Alfred Melbert. Allen Toten zu Ehren blies das Corps das letzte Halali.

Nach den Grußworten der Gäste ging Wolfgang Sangerhausen in seinem umfassenden Jahresbericht auf die Vorstandsarbeit ein. „Noch geht es uns gut“, so der Tenor seiner Ausführungen, doch engten vielfältige äußerst bedenkliche Entwicklungen in Gesellschaft und Politik die Bedingungen der Jagd immer mehr ein. Man könne inzwischen mit Fug und Recht von einer „grünen Diktatur“ sprechen, die mit polemisierender Argumentation in unserer urbanisierten Gesellschaft auf Stimmungsmache aus sei und zunehmend offen eine „Jagdverhinderungspolitik“ betreibe. Unerlässlich sei deswegen der Schulterschluss mit dem Forst und allen befreundeten Verbänden und Vereinen, um das Schlimmste zu verhindern oder wenigstens zu lindern. Anbiederung und Opportunismus seien hier der falsche Weg, dagegen Beharrlichkeit, gute Argumentation und Geschlossenheit die Mittel der Wahl, um Fehlentwicklungen zu begegnen. Hierzu gehörten Einschränkung bewährter Jagdzeiten und –methoden sowie nicht zuletzt die Gefährdung des Besitztumsrechtes. Weitere Schwerpunkte setzte der Vorsitzende bei der Jungjägerausbildung, der Präsenz des Vereins bei verschiedensten Aktivitäten und bei der Modernisierung des Schießstandes.

Dem verdienten Applaus aller Anwesenden folgten die Berichte der Obleute der Sparten Jungjäger, Schießwesen, Naturschutz, Hundewesen, Bläser und Lernort Natur. Dass der Verein insgesamt hervorragende Arbeit leiste, zeige sich auch in der Tatsache, dass der KJV allen Trauerfällen zum Trotz weiter wachsen konnte.

Kassierer Karl Heiner trug anschließend einen einwandfreien Kassenbericht vor. Wermutstropfen seines Vortrags war allerdings, dass die notwendigen Investitionen am Schießstand und die Abgabenlast aktuell die Liquidität des Vereins bedrängten, weshalb er anregte, eine Beitragserhöhung in Erwägung zu ziehen. Konsequenterweise kam die Versammlung dem Antrag der Kassenprüfer auf Entlastung des Vorstandes geschlossen nach.

 40-jährige Mitgliedschaft: Wolfgang Sangerhausen mit Helmut Merle und Heiko Mössinger (v.l.). Foto: nhDer Tagesordnungspunkt „Satzungsänderungen“, mit denen der Verein geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen Rechnung tragen muss,  konnte aufgrund intensiver Vorbereitung und entsprechender Veröffentlichung ohne größere Diskussion einstimmig verabschiedet werden.

Besondere Ehrungen wurden folgenden Mitglieder zuteil:
25-jährige Mitgliedschaft: Helmut Heinmüller, Michael Keim, Roland Mach, Reinhold Schmidt, Dieter Theumer – 40-jährige Mitgliedschaft: Helmut Merle, Heiko Mössinger – 50-jährige Mitgliedschaft: Rudolf Baumann, Georg Schäfer, Hartmut Stief – 60-jährige Mitgliedschaft: Heinrich Heiderich, Heinz Stübing, Hans Süssmann. Darüber hinaus zeichnete Wolfgang Sangerhausen den Kreisjagdberater Herbert Knapp mit der Ehrennadel des LJV aus und bedankte sich bei ihm mit einem herzlichen Waidmannsdank.

Auch die Neuwahlen des Vorstandes verliefen reibungslos. Wahlleiter Johannes Weber führte souverän durch das Geschehen, die Vorstandsposten wurden folgendermaßen wieder- bzw. neubesetzt: Wolfgang Sangerhausen (Vorsitzender), Karl Heiner (stellv. Vorsitzender), Hannes Schwalm (Kassenwart), Torsten Schmerer (stellv. Kassenwart), Jörg Bruns (Schriftführer), Herbert Knapp (stellv. Schriftführer). Bemerkenswerterweise wurden alle Ämter einstimmig gewählt., auch dies ein Indiz für ein gelingendes Vereinswesen. Der berufsbedingt ausscheidende stellv. Vorsitzende, Matthias Wettlaufer, wurde mit Dankesworten und einem Geschenk verabschiedet.

Thematisiert wurde hierauf nochmals die erzwungene angespannte Finanzlage des Vereins. Nach angeregter und konstruktiver Diskussion konnte man sich bei nur vier Gegenstimmen auf eine moderate, stufenweise Anhebung der Beiträge in diesem und dem kommenden Jahr verständigen.

Kommentierung und Verblasen der Jahresstrecke bildeten einen letzten traditionell jagdlichen Höhepunkt der JHV, bevor der Vorsitzende mit einem dreifachen Horrido die Veranstaltung schloss. (Jörg Bruns)
 



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