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A-Jugend schafft vorzeitige Bundesliga-Qualifikation

Die A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen hat es geschafft und steht beim Entscheidungsturnier in der hessischen Landeshauptstadt neben der gastgebenden HSG VFR/Eintracht Wiesbaden nach zwei Siegen gegen die TSG Friesenheim (21:20) und die JSG Ingelheim/Budenheim (24:18) vorzeitig als Teilnehmer an der A-Jugend-Bundesliga 2015/16 fest! Foto: nhMelsungen. Die A-Jugend der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen hat es geschafft und steht beim Entscheidungsturnier in der hessischen Landeshauptstadt neben der gastgebenden HSG VFR/Eintracht Wiesbaden nach zwei Siegen gegen die TSG Friesenheim (21:20) und die JSG Ingelheim/Budenheim (24:18) vorzeitig als Teilnehmer an der A-Jugend-Bundesliga 2015/16 fest! Schon vor der abschließenden Partie gegen die HSG Saarlouis ist die mJSG, unabhängig vom Ausgang dieser und der weiteren Begegnungen, mindestens Dritter und damit sicher für die JBLH qualifiziert. Es ist das erste Mal, dass eine Jugendmannschaft der MT Melsungen in der höchstmöglichen deutschen Spielklasse an den Start gehen wird.

Die A-Jugend-Handballer der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen machte gleich im ersten Spiel des entscheidenden Finalturniers für die Qualifikation zur Jugend-Bundesliga einen wichtigen Schritt nach vorn. Gegen die TSG Friesenheim gelang in Wiesbaden ein hauchdünner 21:20 (9:10)-Erfolg. Bemerkenswert, weil die „Jung-Eulen“  bisher Dauergäste in Deutschlands höchster Spielklasse waren, und auch diesmal vor diesem Aufeinandertreffen ohne jeden Punktverlust durch die bisherige Qualifikation gingen. Auch in diesem Spiel wurden sie ihrem Favoritenstatus zunächst gerecht. Mit 4:8 lagen die Bartenwetzer bereits hinten, bevor sie sich in einem von beiden Seiten hochklassig geführten Spiel bis zur Pause wieder herankämpften. „Wir haben uns zwar viele individuelle Fehler geleistet, die Partie aber über eine ganz starke Defensive offen gehalten“, erklärte Trainer Philip Julius den Rückstand nach der ersten Hälfte.

Fast den gleichen Verlauf gab es nach dem Wechsel noch einmal. Beim 11:14 sah es eigentlich nicht mehr so gut aus für die mJSG, ehe noch einmal „eine Schippe draufgelegt“ wurde (Julius). Kurz vor dem Ende der umkämpften Partie war es Dimitri Ignatow, der sein Team mit 19:18 erstmals in Führung warf. Die Nerven hielten in den verbleibenden Minuten, und als der finale direkte Freiwurf der Friesenheimer seinen Weg ins Netz nicht fand, war die Überraschung perfekt.

mJSG: Lengemann, Mügge; Rudolph, Gerhold, Golla 6, Rulff, Ludwig, Alter, Ignatow 2, Kerst 3, Buchholz, Weiß, Hartung 1, Backs 1, Grolla 8.

In der zweiten Partie des ersten Turniertages gegen die  JSG Ingelheim/Budenheim machte die mJSG die Qualifikation bereits perfekt. Denn nach dem 24:16 (10:6) gegen die ebenfalls mit 2:2 angereiste JSG war dem Team der Trainer Sead Kurtagic und Philip Julius der dritte Platz schon nicht mehr zu nehmen. Bereits zur Pause hatten sich die Nordhessen vorentscheidend abgesetzt und ließen sich den erarbeiteten Vorsprung nach dem Seitenwechsel nicht mehr nehmen.

„Ich hatte das Gefühl, die Mannschaft war anfangs etwas gehemmt“, gab Trainer Philip Julius zu. Sagte aber auch:: „ich hatte dennoch nie das Gefühl, dass wir es nicht unter Kontrolle hätten“. Klar, immerhin darf der Wurfarm so kurz vor dem großen Ziel auch einmal wackeln. Einer jedoch wackelte nicht: Jannik Lengemann bot zwischen den Pfosten seine Klassepartie des Tages. Mit 19 gehaltenen Bällen bei nur 18 Gegentreffern hatte er großen Anteil am Triumpf. „Er war voll im Tunnel drin, hat Sicherheit ausgestrahlt und der Mannschaft die nötige Sicherheit gegeben“, lobte Julius seinen Schlussmann. Spätestens als die Pausenführung kurz vor Mitte der zweiten Hälfte auf 15:9 ausgebaut war, winkte die frühzeitige Qualifikation. Nach dem Schlusspfiff brachen dann alle Dämme.

mJSG: Lengemann, Mügge; Rudolph 1, Gerhold, Golla 5, Rulff 1, Ludwig, Alter, Ignatow 6, Kerst 2, Buchholz, Weiß 2, Hartung 1, Backs 3, Grolla 3. (red)



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