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Hessen wächst auf rund 6,094 Millionen Einwohner

Hessen. Der Bevölkerungsanstieg in Hessen hat sich im Jahr 2014 verstärkt fortgesetzt. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, nahm die Bevölkerungszahl um 48 500 oder 0,8 Prozent auf knapp 6,094 Millionen zu. Die Bevölkerungszunahme fiel deutlich höher aus als im Vorjahr (2013: 29 000 bzw. 0,5 Prozent). Ein ähnlich hohes Niveau wurde zuletzt 1993 registriert, ein höheres 1992 mit gut 85 000 bzw. 1,5 Prozent. Ausschlaggebend war die stark gestiegene Nettozuwanderung von rund 52 500 mehr Zu- als Fortzügen sowie ein niedrigerer Sterbeüberschuss von rund 6600 mehr Gestorbenen als Geborenen (2013: 11 700).

Auf der Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise verlief die Bevölkerungsentwicklung im Jahr 2014 wieder recht unterschiedlich. In den kreisfreien Städten nahm die Bevölkerungzahl zwischen 0,34 (Kassel) und 2,32 Prozent ( Frankfurt am Main) zu. In den Landkreisen war die Bevölkerungsentwicklung ebenfalls überwiegend positiv: In 15 Landkreisen nahm die Bevölkerung zu, in sechs überwiegend nordhessischen Landkreisen ging die Einwohnerzahl um 0,02 (Marburg-Biedenkopf) bis zu 0,58 Prozent (Vogelsbergkreis) zurück. Die höchsten Zuwächse wiesen der Landkreis Gießen (2,37 Prozent) sowie der Landkreis Groß-Gerau (1,36 Prozent) aus. Ausschlaggebend für den hohen Anstieg im Landkreis Gießen ist die hessische Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in der Stadt Gießen. Die Flüchtlinge halten sich dort nur vorübergehend auf, sie zählen jedoch bis zu ihrer Verteilung innerhalb Hessens zur Wohnbevölkerung der Stadt Gießen. Ohne diesen Personenkreis war der Bevölkerungsanstieg des Landkreises Gießen unterdurchschnittlich.

Den höchsten absoluten Einwohnerzuwachs hatte die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main (plus 16 274), den höchsten absoluten Verlust verbuchte der Vogelsbergkreis (minus 620).

Maßgeblich für die unterschiedliche Entwicklung innerhalb Hessens ist die regionale Verteilung der Zu- und Fortzüge sowie der Geburten und Sterbefälle. Im Gegensatz zu früheren Jahren verbuchten zwar alle kreisfreien Städte und Landkreise Wanderungsgewinne, jedoch in sehr unterschiedlicher Höhe. Den höchsten Wanderungsgewinn hatte die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main mit rund 12 700 Personen, den niedrigsten der Vogelsbergkreis mit knapp 70 Personen. Die natürliche Bevölkerungsbilanz aus Geburten und Sterbefällen war in fast allen Landkreisen und in der kreisfreien Stadt Kassel (minus 214) negativ. Den höchsten Sterbeüberschuss verzeichnete der Landkreis Kassel (minus 1115), den niedrigsten der Landkreis Offenbach (minus 29). Geburtenüberschüsse wiesen dagegen die kreisfreien Städte Frankfurt am Main (2674), Wiesbaden (580), Offenbach am Main (301) und Darmstadt (191) sowie der Landkreis Groß-Gerau (161) aus. (red)



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