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Kantorei sucht Sängerinnen und Sänger

Festliches Adventskonzert der Hephata-Kantorei am 5. Dezember

Schwalmstadt-Treysa. Das „Festliche Adventskonzert“ der Hephata-Kantorei findet am Samstag, 5. Dezember, ab 18.30 Uhr in der Stadtkirche in Treysa statt. Aufgeführt werden Chor- und Instrumentalwerke europäischer Komponisten. Hephata-Kantorin Dorothea Grebe sucht dafür noch erfahrene Chorsängerinnen und -sänger in allen Stimmlagen. Die Proben finden ab sofort dienstags zwischen 19.30 und 21 Uhr sowie an drei Samstagvormittagen ab Oktober statt.

Die Sängerinnen und Sänger präsentieren beim „Festlichen Adventskonzert“ unter anderem die Adventskantate „Machet die Tore weit“ von Georg Philipp Telemann,  die  Adventskantate „In cordis iubilo” von Enrico Vercesi sowie das Magnificat “My soul doth magnify the Lord” von Charles Villiers Stanford. Georg Philipp Telemann erhielt nie eine richtige musikalische Ausbildung und wurde dennoch der berühmteste Komponist seiner Zeit. Insgesamt wird die Zahl seiner Kantaten auf 1.700 geschätzt. „Machet die Tore weit“ wurde für den 1. Advent 1719 geschrieben und ist seit langem eines der meistaufgeführten Telemannschen Werke. Mit seinem schwungvollen Eingangschor und den inniglichen Arien, Rezitativen und Chorälen wurde es auch von Johann Sebastian Bach sehr geschätzt und aufgeführt. Hierzulande nahezu unbekannt ist die Adventskantate „In cordis iubilo“ des zeitgenössischen italienischen Komponisten Enrico Vercesi für Solo-Violoncello, Streicher, Orgel, Chor und Solo-Sopran. Im Mittelpunkt steht die Menschwerdung Jesu. Die Kantate verbindet auf beeindruckende Weise erzählende und meditative Abschnitte miteinander, altehrwürdige Gregorianik und moderne Tonsprache. Die Freude über die Menschwerdung wird durch ein mehrmals wiederkehrendes „Halleluja“ verkörpert. Den Abschluss bildet das berührende „Magnificat“ des irischen Komponisten Charles Villiers Stanford. Mit seiner spätromantisch gefärbten Vertonung der Worte der schwangeren Maria an Elisabeth („My soul doth magnify the Lord“/„Meine Seele erhebt den Herrn“, Lk 1,46–55) entwickelte Stanford ein neues und originelles Konzept der symphonischen Kirchenmusik. Das „Magnificat“ zählt zu den „Evensongs“, den gesungenen Abendgebeten der anglikanischen Kirche.

Die Proben für die Aufführung finden neben den regulären Dienstagsproben an drei Samstagen jeweils zwischen 9.30 Uhr und 12.30 Uhr im Kirchsaal der Hephata-Kirche statt. Die sind: 17. Oktober,  31. Oktober und 28. November 2015. Die Generalprobe ist am Freitag, 4. Dezember 2015, ab 19.30 Uhr in der Stadtkirche.

Nähere Informationen: Hephata-Kantorin Dorothea Grebe, Telefon (06691) 18-1315, E-Mail: dorothea.grebe@hephata.de. (red)



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