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Hessisches Bauhauptgewerbe entwickelt sich schleppend

Hessen. Das hessische Bauhauptgewerbe konnte auch im Juli die angezogene Handbremse nicht lösen. Umsätze, Beschäftigung und Auftragseingänge blieben hinter den Ergebnissen aus Juli 2014 zurück und bildeten den üblichen Anstieg der Sommermonate nur bedingt ab. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, unterlag das Beschäftigungsniveau im Juli 2015 dem Vorjahresvergleich gering um 0,5 Prozent. Die baugewerblichen Umsätze verfehlten das Vorjahresniveau um 8,7 Prozent. Kumuliert von Januar bis einschließlich Juli betrachtet, sanken die baugewerblichen Umsätze um 7,6 Prozent.

Auftragseingang
Die Auftragseingänge im Juli beliefen sich auf knapp 319 Millionen Euro und lagen damit deutlich unter dem Niveau aus Juli 2014 (minus 20,4 Prozent). Allerdings wurden im Juli 2014 überdurchschnittlich hohe Auftragseingänge erzielt. Unterteilt in die zwei Teilbereiche Hoch- und Tiefbau, sanken die Volumina im Juli 2015 im Vergleich zum Juli 2014 um 17,3 Prozent im Hochbau (gut 155 Millionen Euro) und um 23,2 Prozent im Tiefbau (knapp 164 Millionen Euro).

Umsatz
Auch die baugewerblichen Umsätze lagen im Juli deutlich unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt setzte das hessische Bauhauptgewerbe knapp 339 Millionen Euro um und verfehlte das Niveau aus Juli 2014  um 8,7 Prozent. In der zweiten Jahreshälfte steigen die baugewerblichen Umsätze in der Regel von Monat zu Monat an, allerdings sanken die baugewerblichen Gesamtumsätze im Juli 2015 sogar um 2,0 Prozent unter den Vormonatswert. Der baugewerbliche Gesamtumsatz setzt sich aus den drei Teilbereichen „Wohnungsbau“, „gewerblicher und industrieller Bau“ und „öffentlicher und Verkehrsbau“ zusammen. Erneut präsentierte sich der „Wohnungsbau“ solide und verzeichnete ein Umsatzplus in Höhe von 10,7 Prozent (gut 75 Millionen Euro). Die übrigen Teilbereiche wiesen ein Umsatzminus auf. Der „gewerbliche und industrielle Bau“ verzeichnete einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von knapp 127 Millionen Euro (minus 17,8 Prozent) und der „öffentliche und Verkehrsbau“ knapp 137 Millionen Euro (minus 8,0 Prozent).

Beschäftigung
Die Beschäftigung sank im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 Prozent und belief sich auf 24 719 Personen. Damit erhöhte sich der Beschäftigtenstamm gegenüber dem Vormonat Juni um 144 Personen, verringerte sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 119 Personen.

Alle Zahlen beziehen sich auf Betriebe mit 20 oder mehr Beschäftigten. (red)



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