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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Neue Steinmetze und Bildhauer freigesprochen

Obermeister Jochen Bollerhey sprach die neuen Gesellen im Steinmetz- und Bildhauerhandwerk frei. Foto: Kreishandwerkerschaft Schwalm-EderHomberg. In einer feierlichen Veranstaltung hat die Steinmetz- und Bildhauer-Innung Hessen-Nord im Wildpark Knüll in Homberg die neuen Gesellen freigesprochen. Das Steinmetzlied, gesungen von den Steinmetzmeistern, eröffnete die Gesellenfreisprechungsfeier, ehe Ehrenobermeister Holger Rode (Kaufungen) als Zeremonienmeister nach „alter Väter Sitte“ durch die Freisprechung führte. Nachdem die Gesellen von ihren Ketten der Lehrlingszeit befreit wurden und die letzte Prüfung „das Leeren des Kruges in einem Zug“ bestanden hatten, wurden sie mit einem Richtscheit zum Gesellen „geschlagen“.

Obermeister Jochen Bollerhey (Schauenburg-Breitenbach) würdigte die persönliche Leistung der neuen Gesellen und überreichte die Gesellenbriefe. Die besten Gesellenprüfungen legten Björn-Marc Schaumburg aus Helsa (Gerrit Schade, Kassel) und Janis Mengel aus Marburg (Jan Trautmann, Marburg) ab. Bollerhey bedankte sich bei den Ausbildern, der Berufsschule und den Eltern für die gute Wegbegleitung der Lehrlinge während der Ausbildung. Ferner dankte er dem Wildpark Knüll für die Unterstützung der Gesellenfreisprechungsfeier.

Mit „Bernhard“ auf seinem letzten Weg. Foto: Kreishandwerkerschaft Schwalm-EderEin besonderer Trauerzug durch den Wildpark setzte sich anschließend in Gang. In einem feierlichen Zeremoniell wurde der „Bernhard“ zu Grabe getragen. Der Begriff Bernhard löst bei den Steinmetzen eine gewisse Schadenfreude sowie die Vorfreude auf einen feuchtfröhlichen Umtrunk aus. Grundlage dafür ist die Herstellung einer steinernen Figur um 1190 n. Chr. Die Figur sollte den Heiligen Bernhard von Clairvaux (1090-1153) darstellen, doch die Arbeit der Steinmetze misslang gründlich und das unbrauchbare Werkstück wurde feierlich beerdigt. Dieses Beerdigungsritual von verpfuschten Werkstücken wurde ab der frühen Gotik besonders zelebriert. Auf eine Bahre gelegt, wurde das „Trauerspiel um Bernhard“ im Wildpark vollzogen. Die Trauermusik wird durch Aneinanderschlagen von Spitzeisen und Winkeln erzeugt. Die Trauerrede hielt der Assistent der Geschäftsführung, Rechtsassessor Armin Jordt. (red)

Die neuen Gesellen Steinmetz- und Steinbildhauer:
Luis Hügues, Kassel (Friedrich Gerloff, Kassel); Johannes Hümme, Kassel (Manfred und Michael Betz, Kassel); Daniel Mänz, Zierenberg (Holger Maschke, Fuldatal);  Janis Mengel, Marburg ( Jan Trautmann, Marburg); Maria Rohde, Homberg-Allmuthshausen (Kai Hartmann, Melsungen); Björn-Marco Schaumburg, Helsa (Gerrit Schade, Kassel); Janik Hancl, Marburg ( Joseph Paffrath e.K., Inh: Wilderich Paffrath. Marburg); Fabian Stöhr, Wetter (Heinrich Müller & Sohn, Inh.: Peter Müller e.K., Wetter)



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