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Hephata: Über 450 Teilnehmer beim Tag der Gesundheit

Melanie Well lässt sich von Martin Weinelt die Motorsense erklären. Foto: nhSchwalmstadt. Bewegung. Entspannung. Gesunde Ernährung. Arbeitssicherheit. Mobilität. Medizin. Unter diesen Schlagworten stand der „1. Tag der Gesundheit“ in den Hephata-Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) am vergangenen Freitag in Schwalmstadt-Treysa. Er war konzipiert für 450 Klientinnen und Klienten sowie 100 Mitarbeitende der WfbM und der Abteilung Tagesförderstätten. Unterstützt wurden diese von Schülerinnen und Schülern der Hephata-Akademie für soziale Berufe und den Johannitern.

„Der Tag hier ist schön und informativ. Es macht Sinn, sich gerade auch über gesunde Ernährung zu informieren.“ Auf seiner Laufkarte für den Tag hatte Klaus Göttig (55), Beschäftigter der Hephata-WfbM Gärtnerei, bereits den Bereich „Gesunde Ernährung“ abgehakt. Jetzt ging es zum Stand der Johanniter, den Blutdruck messen lassen und sich zum Thema Erste Hilfe informieren. Danach warteten noch die Stationen zu den vier anderen Themen „Bewegung“, „Entspannung“, „Arbeitssicherheit“ und „Mobilität“ auf den 55-Jährigen.

Melanie Well (30), Beschäftigte der Industriemontage 1 in der WfbM am Lindenplatz, war zur gleichen Zeit mit der Motorsense unterwegs. Unter Anleitung von Martin Weinelt, der im Berufsbildungsbereich der Hephata-Gärtnerei arbeitet, bekam sie eine Einweisung in das sechs Kilogramm schwere Gartengerät. Dabei gehörten Gehörschutz, Schutzbrille und -schuhe zur Ausstattung. „Ich finde es toll, dass es verschiedene Möglichkeiten zum Ausprobieren gibt“, sagte die 30-Jährige. „Wir können heute unsere Arbeit allen Beschäftigten und Mitarbeitenden präsentieren“, sagte Martin Weinelt. „Uns ist es dabei vor allem wichtig, auf sicherheitsrelevante Dinge aufmerksam zu machen.“

Der Arbeitsschutz hatte am Anfang der Überlegungen für den Tag gestanden. „Wir wollten einen Tag für alle Klienten und Mitarbeitenden der WfbM und Tagesförderstätten anbieten und haben überlegt, was für ein Thema da für möglichst viele relevant ist. So kamen wir auf die Arbeitssicherheit“, erinnert sich Hans-Günter Kripko, Bereichsleiter der WfbM. „Dann haben wir in den Planungen aber gemerkt, es geht noch um viel mehr.“ Insgesamt war die Planungs-AG drei Monate mit den Vorbereitungen beschäftigt, dann stand das Programm rund um die Gebäude am Lindenplatz auf dem Hephata-Stammgelände. Der „1. Tag der Gesundheit“ startete mit einer Andacht und einem gemeinsamen gesunden Frühstück um 9 Uhr und endete gegen 14 Uhr mit dem Auftritt der WfbM-Tanzgruppe Lenata.

Dazwischen gab es an den Mitmach-Stationen viel zu entdecken und zu erleben: Parcours für Kettcars, Fahrräder, Rollstühle, Hubwagen und nackte Füße, Trampolinspringen, Tai Chi, Torwandschießen, Ball übers Netz, Schwungtuch,  zwei Trickfilme zum Thema Arbeitssicherheit und gesundes Essen. Brunhilde Kaltschnee aus der Hauwirtschaft der WfbM verarbeitete beispielsweise zehn Kilogramm Äpfel zu Apfel-Schnitzen mit Erdbeersauce. Ihre Kolleginnen boten frisch gepresste Säfte und Obstsalat an oder informierten zur „Volksdroge Zucker“. Klaus Göttig fasste den Tag so zusammen: „Man ist gut beraten, wenn man sich informiert.“ (me)



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